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EPPINGEN | Stille Zeitzeugen – Stolpersteine gedenken Opfern des Nationalsozialismus

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Filmbeitrag | Auch in der Fachwerkstadt Eppingen mussten jüdische Bürger in der Zeit des Nationalsozialismus Vertreibung und Verhöhnung erleiden. Einige konnten die Stadt gerade noch verlassen, bevor sie deportiert wurden. Meist jedoch verschob sich dadurch ihr Tod nur zeitlich und örtlich. Zur Erinnerung an sie werden von Künstler Gunter Demnig Stolpersteine verlegt. Die Aktion wurde vor längerer Zeit vom Verein „Jüdisches Leben Kraichgau“ angeregt.

15.10.2021 | Der Künstler Gunter Demnig erinnert mit seinen Stolpersteinen an die Opfer des Nazionalsozialismus, indem er die Tafeln im Trottoir vor deren letztem selbst gewähltem Wohnort einlässt. Solche „Stolpersteine“ wurden jetzt in Eppingen verlegt. Der Verein „Jüdisches Leben im Kraichgau e.V.“ nahm sich dessen an, so fand am Freitag, den 8. Oktober 2021 die feierliche Enthüllung der Steine unter Teilnahme der interessierten Öffentlichkeit statt.

Mit den vier Gedenksteinen für die Familie Frank enthüllten die Verantwortlichen zusammen mit der Stolperstein-AG unter Leitung der Stadtarchivarin Petra Binder zehn weitere. Auch in der Bahnhofstraße, der Fleischgasse 5 und im Linsenviertel 3 gemahnen jetzt beschriftete Messingplatten am Boden an die Schicksale des Ehepaars Dreifus, der Familie Bravmann sowie der Ehepaare Sternweiler und Siegel. Rund 80 Bürger wohnten der feierlichen Würdigung unter Schirmherrschaft von OB Klaus Holaschke bei. Mit dem Zitat von Richard von Weizäcker: „Wer die Augen vor der Vergangenheit verschließt, wird blind für die Gegenwart“ gab er den Rahmen für diese Veranstaltung.

Von Allen wurde zum Ende gemeinsam das israelische Volkslied „Hevenu Shalom Alechem“ gesungen und getanzt, was der Veranstaltung einen würdevollen und emotionalen Abschluss verlieh.

 

K(l)eine Sensation bei KraichgauTV

K(l)eine Sensationen bei KraichgauTV!

Ja, Sie haben richtig gelesen, keine oder kleine Sensationen sind unser Metier!

Während der große, gut situierte Landessender SWR sich die echten Sensationen im Ländle pflücken kann und bei seinen seltenen Besuchen mit Pomp und großem Mitarbeiterstab sogar von der örtlichen Tageszeitung lobend erwähnt wird, arbeiten unsere Kameraleute und Reporter mit bescheideneren Mitteln die deutlich bescheideneren Geschehnisse und Events vor Ort auf. Dies dafür regelmäßig und Woche für Woche mit viel Engagement. Nicht sensationsheischend, sondern einfach liebe- und respektvoll berichtend von dem, womit sich die Bewohner in unserer Region beschäftigen.

Manche „belächeln“ die Themenauswahl auf unserem Sender, wenn sie uns und unsere Region mit den Großen vergleichen. Andere ignorieren uns ganz, wie zum Beispiel die Verwaltung der Stadt Bruchsal, die seit Jahren keine Zeile für KraichgauTV übrig hat, wenn es darum geht unterstützend auf unseren Sender bzw. unser Programm hinzuweisen.

Es ist wie so oft, was zählt schon der Prophet im eigenen Land …

Wir vom TV-Team hoffen, Sie interessiere sich weiter für die k(l)einen Sensation aus unserer Region.

 

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