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Vergangenheit und Gegenwart verbinden: Ein Gespräch mit Hajo Kurzenberger


Bruchsal, 12.4.24 | In einer Zeit, in der die Echos der Vergangenheit drohen im Lärm der Gegenwart unterzugehen, erweckt der Bruchsaler Autor Dr. Hajo Kurzenberger mit seinem Theaterstück „Der Mann des Rechts: Ludwig Marum“ die dringend notwendige Erinnerung an eine fast vergessene Figur der badischen, ja sogar Bruchsaler Geschichte.

Das Gespräch zwischen Ulrich Konrad und Kurzenberger im Stadtstudio führt in die tiefen Schichten des Stücks.

Sehen Sie dazu unseren Filmbeitrag!

Über Hajo Kurzenberger

Hajo Kurzenberger ist 1944 in Bruchsal geboren und im Schönborn Gymnasium zur Schule gegangen. Ältere Bruchsaler erinnern sich noch an das Bekleidungsgeschäft der Eltern in der Kaiserstraße.

Unter anderem war Prof. Dr. Hans-Joachim Kurzenberger akademischer Lehrer an der Universität in Hildesheim, wo er seine Karriere zwischen praktischer Theaterarbeit und der Vermittlung von Theorie und Praxis des Theaters pendeln ließ. Mit seinem Verständnis für die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz von Theater hat er sich jüngst durch das Schreiben und die Initiierung des Stücks „Der Mann des Rechts – Ludwig Marum“ beschäftigt.

 

Kurzenberger schrieb auch das Buch „Kopfweitsprung“ über seine Jugend im Bruchsal der Nachkriegszeit.

 

„Der Mann des Rechts – Ludwig Marum“

ist ein Appell an unsere kollektive Menschlichkeit und Gewissen. Durch die Geschichte Marums – eines jüdischen Politikers aus Karlsruhe, der im Bruchsaler Schönborn Gymnasium zur Schule ging, der in der Zeit des Aufkommens des Nationalsozialismus für Gerechtigkeit kämpfte und letztlich im Gefängnis Kislau in Mingolsheim ermordet wurde – fordert uns Kurzenbergers Stück auf, die Werte der Demokratie, der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit nicht als selbstverständlich zu betrachten.

Besondere Erwähnung verdient Kurzenbergers Wunsch, das Stück solle vor allem junge Menschen erreichen. In einer Zeit, in der Antisemitismus und Rassismus wieder an Aktualität gewinnen, kann „Der Mann des Rechts“ ein Werkzeug zur Bildung und Aufklärung sein.

Also liebe Lehrerinnen und Lehrer der Bruchsaler Schulen und darüber hinaus …

nutzen Sie im Herbst 2024 die Gelegenheit, zusammen mit Ihren Schülern dieses Theaterstück zu erleben. Es bietet die Chance, Geschichte lebendig zu machen, Empathie zu fördern und Diskussionen anzustoßen, die weit über den Klassenraum hinausgehen.

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Sehen Sie dazu unseren Filmbeitrag!

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