fbpx
Ansgar Mayr MdL, Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Bretten

MANNHEIM-KARLSRUHE | Forderung nach sorgfältiger Planung und Verzicht auf neue Schneisen

Lass das deine Freunde wissen!

18.11.22 | CDU-Abgeordnete ziehen rote Linien für geplante Güterbahntrasse Mannheim-Karlsruhe

Stutensee/Berlin. Die geplante Güterbahntrasse Mannheim-Karlsruhe wird mit ihren möglichen Trassenvarianten weiterhin heiß diskutiert. Der Landtagsabgeordnete Ansgar Mayr macht nun zusammen mit seinem Bundestagskollegen Nicolas Zippelius und dem Europaabgeordneten Daniel Caspary einige rote Linien zum Schutz der Kommunen und ihrer Bürger in seinem Wahlkreis deutlich. Daniel Caspary hatte sich mit einer entsprechenden Anfrage an Verkehrsminister Wissing (FDP) gewandt.

Ansgar Mayr zeigt sich bestürzt darüber, dass das FDP-geführte Ministerium in seiner Antwort auf die Anfrage des Europaabgeordneten Daniel Caspary darauf verweist, dass laut Aussage der DB Netz AG die Variante im Raum Spöck/Staffort keine Ausschlusskriterien beinhalte. Da andere Varianten in diesem Zusammenhang nicht genannt werden, könne man den Verdacht hegen, die Entscheidung sei im Hinblick auf das Schutzgut Mensch schon vor Prüfung der möglichen Varianten bereits gefallen.

„Es dürfen auf keinen Fall vorhandene Landschaften oder Ortsteile zerschnitten werden“

„Es dürfen auf gar keinen Fall die vorhandenen gewachsenen Landschaften oder gar Ortsteile zerschnitten werden. Das gilt für den Bereich Stutensee, aber auch für den Bereich Karlsdorf-Neuthard oder die möglichen Trassenführungen im nördlichen Landkreis Karlsruhe. Es muss möglich sein, die Trassenführungen zu finden, die neue Schneisen und Belastungen vermeiden und sich an bestehenden Infrastruktureinrichtungen orientieren“, erklärt Ansgar Mayr.

„Ich appelliere dringend an Planer und Entscheider, dass vor allem entlang bereits vorhandener Infrastruktur geplant wird – also dort, wo die Landschaft ohnehin schon zerschnitten ist“, fordert Ansgar Mayr.

„Die Güterbahntrasse ist eine verkehrs- und umweltpolitisch sehr wichtige Maßnahme, die wir gemeinsam mit unseren europäischen Nachbarn beschlossen haben. Die Bundesrepublik muss mit der Umsetzung des Projekts nun ihren vertraglichen Verpflichtungen in Europa nachkommen. Es ist aber unverzichtbar, sehr sorgfältig zu planen und auf die Kommunen und ihre Bürger größtmögliche Rücksicht zu nehmen. Für die Zukunft darf das Zusammenleben in den betroffenen Kommunen, ihren Ortsteilen und in den regionalen Strukturen nicht erschwert werden“, erklärt der Europaabgeordnete Daniel Caspary.

„Aufgrund der Gegebenheiten in unserer dicht besiedelten Region ist bei allen in Frage kommenden Varianten die Planung eines maximalen Lärmschutzes sehr wichtig, auch wenn dann mit langen und teuren Tunnelstrecken zu planen wäre“, so der Bundestagsabgeordnete Nicolas Zippelius. „Die möglichen Trassenkorridore in der Region sind sehr eng und es gibt große kommunale Widerstände, insbesondere dort, wo Varianten zwischen Ortsteilen oder eng miteinander verflochtenen Gemeinden geplant sind. Hierfür erwarte ich größere Sensibilität und Aufmerksamkeit in der Planung und weiteren Kommunikation“, so Zippelius weiter.

Andere Themen?

Stöbern Sie die in den am meisten angefragten Themenbereichen
REGIO-NEWS
NEUE VIDEOS
BLAULICHT-NEWS
NATUR & UMWELT
KUNST & KULTUR
VERANSTALTUNGEN
ZUR STARTSEITE
CORONA REGIONAL
DER GASTKOMMENTAR

 

Kommentieren?
Ja bitte, denn eine offene Diskussion fördert das Miteinander.
Bitte achten Sie dabei auf unsere Kommentarregeln (Info)

Hier geht es zum Kommentarfeld >>>

close

Kurze Unterbrechung!

Schon gewusst? Der Landfunker-Newsletter informiert dich über die Region zwischen Kraichgau und Rhein.

Unser Newsletter erscheint jeweils freitags für alle, die das Wichtigste zusammengefasst haben möchten.

Hier kannst du einen Beispiel-Newsletter sehen!

Bei Nichtgefallen kannst du ihn jederzeit mit einem Klick am Ende des Newsletters abbestellen.

WICHTIG: Solltest du in den nächsten Minuten keine Bestätigungsmail von uns bekommen, so überprüfe bitte deinen SPAM-Ordner. Ohne die Bestätigungsmail können wir dir keinen Newsletter schicken.

Ja, ich abonniere den