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Hambrücken Kirche
Kirche in Hambrücken, Foto: Landfunker-Archiv

HAMBRÜCKEN | Lärmaktionsplanung und Parkraumkonzept auf den Weg gebracht

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28.09.2020 |

Einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, dem Zwischenbericht des Lärmaktionsplans für die Gemeinde Hambrücken zuzustimmen.
Dieser wird nun in seiner dritten Stufe aufgestellt und umfasst Maßnahmen zur Verringerung des Umgebungslärms, insbesondere des Straßenverkehrslärms.
Hierzu beschloss der Gemeinderat weiterhin die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange.

LÄRMAKTIONSPLANUNG

Bürgermeister Dr. Marc Wagner betonte, dass nun die Einbindung der Bevölkerung am Wichtigsten sei. Diejenigen Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche durch den Lärm entlang der Ortsdurchfahrten besonders belastet sind, seien an einer von ihm angebotenen offenen Kommunikation sehr interessiert. In diesem Zusammenhang stellte er das Ergebnis der Anwohnerbefragung vor. Im Ergebnis ließ sich feststellen, dass alle Beteiligten in dieser Sache das gleiche Ziel haben, nämlich die Lärmbelastung zu verringern. Hier sei man in der Kürze der Zeit seit seinem Amtsantritt schon auf einem sehr guten Weg, stellte er fest. Begleitend stellte der beauftragte Planer Dr. Ing. Frank Gericke vom Büro Modus Consult die beabsichtigten Maßnahmen der dritten Stufe der Lärmaktionsplanung vor. Es sind dies eine Fahrbahndeckensanierung mit lärmminderndem Asphalt, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30, eine Kombination aus beidem sowie zusätzlich ein Lkw-Durchfahrtsverbot entlang der Kreisstraße in der Kirch-/Weiherer Straße. Großes Augenmerk legte der Ingenieur auf die Aussage, dass die Lärmaktionsplanung aktuell der Kommune mehr Möglichkeiten biete, da die Abwägung der einzelnen Maßnahmen nun vor Ort erfolge.

PARKRAUMKONZEPT

Integraler Bestandteil des Konzeptes zur Reduzierung der Belastung der Anwohner ist ebenso ein Parkraumkonzept.
Der Entwurf hierfür wurde in der Sitzung ebenfalls vorgestellt. Dieser beinhaltet verschiedene Varianten von Parkräumen entlang der Ost-West-Achse in Hambrücken. Ziel sei dabei zum einen die Durchfahrt insbesondere für den Schwerlastverkehr unattraktiver zu machen, zum anderen aber auch den Anwohnern Möglichkeiten zu geben, ihre Fahrzeuge abzustellen.
Gemeinderat Remigius Kraus (Freie Wähler) plädierte in diesem Zusammenhang dafür, das Konzept auszuweiten. Er betonte unter anderem, dass gewährleistet sein müsse, dass eine Restgehwegbreite von mindestens 1,20 Meter freigehalten werden müsse. Dies sei sowohl für Kinder als auch für mobilitätseingeschränkte Menschen unabdingbar.
Gemeinderätin Sandra Striegel-Moritz (CDU) betonte, dass in der Kürze der Zeit durch den Bürgermeister schon viel erreicht worden sei und sie plädierte dafür, den nun eingeschlagenen Weg weiter fortzuführen.

Abschließend betonte Bürgermeister Dr. Wagner, dass hierzu die Zusammenarbeit und der Einsatz aller Beteiligten notwendig sei und er den Weg der offenen Kommunikation gerne weiter beschreiten werde.

(jk)

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3 Feedback

  1. Wir wohnen direkt an der Kirche an der Hauptstraße… Was und wie hier zum Teil in der Woche ab früh um 4 durchgefahren (DURCH GEDONNERT WIRD IST BESSER… Ein Blitzer hätte Dauer Einsatz)… Ist unbeschreiblich.
    Und am Wochende wie in der Großstadt Schaulauf der PS Boliden die zeigen müssen das man nach oder vor dem Kreisel noch weit mehr als die 50 schaffen kann… 1 Woche Urlaub an der Strasse und jeder stimmt dem zu.

  2. Bitte Tempo 30 auf allen Seitenstraßen ! Unmöglich das hier teilweise mit Tempo 50 + durchgeballert wird . Tempo 30 auf allen Seitenstraßen z.B. in Oberhausen-Rheinhausen schon lange umgesetzt .

    • Hahaha wie wärs denn denn mit mit Tempo 33 ………….also wenn ich an einer Hauptstraße wohne, weiß ich, dass das Verkehrsaufkommen stärker ist, als in ner Nebenstraße.
      Wenn der ganze Verkehr wegfallen würde, dann könnte man sich noch über die Kirchenglocken oder das Radio und Singen der Nachbarin beschweren. Macht es einfach vor, wie man sich richtig verhält und andere ziehen bestimmt nach, anstatt gleich nach nem Blitzer oder einem neuen Gesetz zu schreien.

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