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Foto: Symbolbild

Neuer Kommentar | Der Traum vom Gondelsheimer Radweg ist begraben

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02.11.22 |Radfahrer und Fußgänger müssen weiterhin den ramponierten Postweg benutzen

Zwischen Bretten und Gondelsheim besteht Einigkeit: Der Plan eines neuen Radwegs von Gondelsheim nach Diedelsheim wird nicht weiterverfolgt – zumindest vorerst nicht.

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Der neue Radweg zwischen Gondelsheim und Diedelsheim steht wohl noch in den Sternen. Zwar ist ein reiner Fahrradweg gegenüber dem alten Postweg, der neben Fahrrädern auch von Fußgängern, Landwirtschaftlichem Verkehr und,wiederrechtlich, als Abkürzung für Autofahrer benutzt wird, deutlich sicherer. In diesem Punkt sind sich auch Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff und Markus Rupp, Bürgermeister aus Gondelsheim einig.

Aktuell gäbe es jedoch dringendere Aufgaben als den neuen Radweg, der gleich in mehrere Richtungen eine Lücke im Radnetz der Region schließen würde. Die Anbindung an die Strecke Gondelsheim und somit auch an Neibsheim und Rinklingen, muss wohl warten.

Was fehlt ist vor allem das nötige Geld, um ein solches Vorhaben in Gang zu bringen.

Auch vom Regierungspräsidium Karlsruhe ist die finanzielle
Unterstützung bedauerlicherweise kleiner als gedacht.

„Das Projekt ist vorerst nicht realisierbar“

Aber „Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben“, findet der Gondelsheimer Rathaus-Chef Markus Rupp. Der allerdings auch eingesteht, dass sein Gemeinderat einem neuen Radweg mehrheitlich eher skeptisch gegenübersteht.

Es bleibt also abzuwarten wie lange der alte Postweg noch von Fußgängern,Fahrrädern und landwirtschaftlichem Verkehr gemeinsam genutzt werden muss, von weiteren illegalen Nutzungen ganz zu schweigen.

 

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2 Feedback

  1. sick semper Tyrannis

    „Der allerdings auch eingesteht, dass sein Gemeinderat einem neuen Radweg mehrheitlich eher skeptisch gegenübersteht“. Wo kein Wille ist , ist auch kein Weg .

    „Was fehlt ist vor allem das nötige Geld, um ein solches Vorhaben in Gang zu bringen.
    Auch vom Regierungspräsidium Karlsruhe ist die finanzielle
    Unterstützung bedauerlicherweise kleiner als gedacht“.
    Bedauerlicher Weise wird das Geld lieber in die Rüstung gesteckt und in der halben Welt verteilt.

  2. Ich war gestern mal wieder mit dem Fahrrad auf dem alten Postweg. Er ist wirklich ein Unding! Schlaglöcher, aufgeschobene Betonplatten, Matsch und Pfützen, die schon fast als Teich durchgehen. Mitte November wirklich nur für Mountainbiker oder ganz hartgesottene nutzbar.

    Ich kann ja nachvollziehen, dass man zum Radwegbau Geld benötigt, das man erstmal haben muss. Dass es 2022 aber keine Verbindung im Saalbachtal zwischen Gondelsheim und Diedelsheim und damit Bretten gibt, wundert mich schon stark. Es muss ja kein 4 m breiter, beleuchteter Radschnellweg sein (was ich übrigens schon gut fände), aber als Radfahrer auf die Wahl gestellt zu werden, sich komplett durchschütteln und einsauen zu lassen oder auf die Bundesstraße auszuweichen (für mich aus Sicherheitsgründen ein No-Go), ist schon armselig.

    Dabei hat man doch so ein schönes, flaches Tal, das die Leute zum Radfahren ermuntern könnte. Schaut mal nach Karlsruhe, wie viel Pendelverkehr dort inzwischen per Rad abläuft. Das ist gesund, spart Kosten und die Umwelt!

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