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Bahnstadt Bruchsal | Traditonell
Ganz Traditonell: Ines Grübel vom Architektenbüro PIA, Oberbürgermeisterin Petzold-Schick, Matthias Ryzlewic, Geschäftsführer der Firma Weisenburger und Geschäftsführer der EWG Markus Leicht schlugen symbolisch "die letzten Nägel in den Dachsparren".

Bruchsal :: Die Bahnstadt blüht auf

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Ein Schritt in Richtung Zukunft – dieser wurde im BahnstadtCarré am Freitag, den 12. Dezember mit einem Richtfest gefeiert. Hier steht nun der fertige Rohbau für 113 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten der Eigentums-Wohnbau-GmBH & Co. (EWG).

Aus dem RegioMagazin WILLI 01/18

Mit der Bebauung dieser Brachfläche würde auch eine der letzten Wunden geschlossen werden, welche die Zerstörung Bruchsals 1945 hinterlassen habe, so Oberbürgermeisterin Petzold-Schick, die von Pionierarbeit der EWG in der Bahnstadt sprach.

Das Carré besteht aus einem l-förmigen Gebäudekomplex sowie zwei separaten Baukörpern. Im Inneren des Carrés befindet sich eine fast 2.000 Quadratmeter große Freifläche. Diese soll als begrünte Spiel- und Erholungsfläche für alle Bewohner und als Garten- und Terrassenfläche für die Bewohner des Erdgeschosses dienen. „Eine grüne Lunge“ trotz massivem Baukörper – davon verspricht sich die Bruchsaler Oberbürgermeisterin „hohe Lebensqualität“ für alle Eigentümer.

Bereits im Sommer bezugsfertig

Markus Leicht dankte allen Beteiligten, die zum Gelingen des Projektes beigetragen hatten – darunter das Architektenbüro PIA sowie der Baufirma Weisenburger. Bereits in einem halben Jahr seien die Wohnungen nun bezugsfertig. Unter den Gästen waren bereits viele Wohnungseigentümer, denn im ersten Bauabschnitt sind bereits 85% der Wohnungen vermarktet. Wer nun jedoch frühzeitig eine Wohnung im zweiten Bauabschnitt erwirbt, kann diese bemustern und nach eigenen Wünschen ausstatten.

Markus Leicht erklärte den Brauch des traditionellen Richtfestes. Das Fest wird gefeiert, wenn der Rohbau fertig und der Dachstuhl errichtet ist. In den letzten Dachsparren werde dann vom Bauherr ein Nagel gehauen – bei einem Betonbau eher schwierig. Dennoch wurden symbolisch „die letzten Nägel in den Holzbalken geschlagen.“

Richtbaum | Bahnstadt Bruchsal
Richtbaum: “Früher wurden von den Nachbarn Goldstücke in die Zimmermannshalstücher gebunden und an den Baum gehängt”, so Markus Leicht – “heute nur noch bunte Stoffbänder”

 

Daraufhin hielt der Projektleiter der Firma Weisenburger Patrick Krumm den Richtspruch und wünschte dem Projekt im weiteren Verlauf viel Glück. Und so prosteten sich Gäste und Veranstalter einige Male auf den weiteren Erfolg des Projektes zu, bevor einige weitere Reden folgten.

Der Rohbau steht nun also, die ersten Gebäudekomplexe haben bereits geflieste Bäder. Gerhard Leicht vom Architektenbüro Pia meinte schmunzelnd „man könne in einem der Gebäude bereits duschen – wenn die Fernwärme schon angeschlossen wäre. Anschließend wurde raus aus dem Regen in die gemütlich dekorierte Tiefgarage geladen. Neben Glühwein zum Aufwärmen konnten man sich hier auch satt essen und bei live Musik verweilen.

BahnStadt-Carrè
Auf einen Blick

Drei Gebäudekomplexe:

  • l-förmigen Gebäude entlang der Schnabel-Henning – und der
    Nelly-Sachs-Straße
  • Haus Marie-Curie
  • Haus Heinrich-Böll
  • 113 Wohnungen
  • drei Gewerbeeinheiten
  • 2-5 Zimmer-Wohnungen (mit ca. 53 – 158 Quadratmetern)
  • 120 Tiefgaragenstellplätze und über 200 Fahrradabstellplätze
  • Jede Wohnung mit Terrasse,
    Loggia oder Balkon
  • 32 „barrierefreie“ Wohnungen
    Unterkellerung mit Tiefgarage

www.bahnstadt-carre.de

 

 

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Siehe auch

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