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Die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners: Ihre feinen Brennhaare können bei Menschen zu allergischen Reaktionen führen.

Bretten | Schulbetrieb für einen Tag eingestellt

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Blaulicht | Schulräume mussen wegen der Eichenprozessionsspinner-Allergene komplett gereinigt werden

Meldung aktualisiert am Mo, 20.5.

Rund 30 Schülerinnen und Schüler reagieren erneut auf Eichenprozessionsspinner

Nachdem es bereits am Freitagmittag an zwei Schulen in der Brettener Max-Planck-Straße wegen dem Eichenprozessionsspinner zu Evakuierungsmaßnahmen kam, dürften am Montagvormittag erneut rund 30 Schülerinnen und Schüler der Realschule von den giftigen Brennhaaren des Insekts betroffen gewesen sein. Derzeit ist erneut ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdienst im Schulzentrum “im Grüner” im Einsatz. Erneut zeigen die Kinder leichte bis mittlere allergische Reaktionen auf den Eichenprozessionsspinner. Die betroffenen Kinder werden vorsorglich ärztlich betreut. Vier Kinder hyperventilierten, wohl auch einhergehend mit der entstandenen Aufregung, und wurden für kurze Zeit gar ohnmächtig. Weiter werden alle Schüler der beiden Schulen in die Sporthallen evakuiert. Eltern sollen – soweit möglich – ihre Kinder im Sportzentrum “im Grüner” abholen.

Für heute, Dienstag 21.5., ist der Schulbetrieb eingestellt.

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Alle Schüler werden, bis sie abgeholt werden, durch die Lehrer betreut. Die Stadt Bretten hat unter 07252/921 921 eine Notfall- und Krisen-Hotline für Eltern und Betroffene eingerichtet. Die Ursache des erneuten Ausbruchs der allergischen Reaktionen wird im Moment darin vermutet, dass die Härchen der Eichenprozessionsspinner am Freitag und am Wochenende durch den Wind in die Schul- und Klassenräume geweht wurden. Beide Schulgebäude werden nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen professionell gereinigt.

Aus reiner Vorsichtsmaßnahme wurden am Freitagmittag zwei Schulen in der Brettener Max-Planck-Straße evakuiert.

Gegen 11.30 Uhr wurde die Polizei über Notruf darüber in Kenntnis gesetzt, dass fünf Schüler auf einen unbekannten Stoff allergische Hautreaktionen gezeigt hätten.

In sozialen Netzwerken verbreitete Gerüchte, wonach es zu einem unkontrollierten chemischen Austritt oder zum Einsatz von Pfefferspray gekommen wäre, bestätigten sich im Nachhinein nicht. Vielmehr verursachten wohl Eichenprozessionsspinner allergische Reaktionen bei den zuvor im Gebüsch spielenden Kindern. Brennhaare der Raupe dürften sich offenbar über die Luft auf die Haut mehrerer Kinder übertragen haben.

Insgesamt 29 Kinder und Jugendliche wurden ärztlich behandelt, die lediglich Hautrötungen aufwiesen, welche nunmehr mittels Kortison-Präparaten in Krankenhäuser behandelt werden. Eine Spezialeinheit der Berufsfeuerwehr Mannheim konnte nach Kontrolle in Richtung möglicher Chemikalien oder Gase mittels Luftmessungen in den Schulhäusern abschließend Entwarnung geben.


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