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„Polizei meets Feuerwehr“

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Bretten | 03.12.2019 | Im Ernstfall zählt bei Einsätzen der Feuerwehr jede Minute, sogar jede Sekunde. Dabei ist das Zusammenspiel der Wehren, aber auch die zwischen Feuerwehr und Polizei essentiell.

Um der Polizei einen Einblick sowie Gespür für die Arbeit der Feuerwehr zu geben, hatten die Feuerwehren aus dem Umkreis Bretten zur Veranstaltung „Polizei meets Feuerwehr“ im Feuerwehrhaus Oberderdingen Polizisten des Polizeireviers Bretten und die des Polizeipostens Oberderdingen, Sulzfeld und Walzbachtal eingeladen. Die Kommandanten der Feuerwehren aus Bretten, Oberderdingen, Kürnbach, Sulzfeld und Zaisenhausen richteten gemeinsam diese Weiterbildung für die Polizei aus.

Zu Beginn begrüßte Feuerwehrkommandant Thomas Meffle alle Anwesenden im Feuerwehrhaus Oberderdingen. In einer kurzen Vorstellungsrunde lernten sich die Polizisten und Feuerwehrkommandanten näher kennen. Im Anschluss daran führte der Feuerwehrkommandant die Polizistinnen und Polizisten in Themen wie die Aufgaben der Feuerwehr, Brand und technische Hilfe, Alarm- und Ausrücke-Ordnung sowie gesetzliche Eintreffzeiten ein.

Praktische Einblicke

In Teams eingeteilt, erhielten die Polizistinnen und Polizisten jeweils an drei Stationen praktische Einblicke in die Arbeite der Feuerwehr. Oberderdingens Abteilungskommandant Tobias Proissl erklärte anschaulich an einem Flip-Chart die taktischen Einheiten bei der Feuerwehr, ebenso bekamen die Polizistinnen und Polizisten mit Hilfe von entsprechend gekennzeichneten Helmen und Westen die Kennzeichnung von Führungskräften an der Einsatzstelle sowie die der Einsatzleitung vor Ort erklärt. Ebenso erläuterte Abteilungskommandant Tobias Proissl die Fahrzeugaufstellung an der Einsatzstelle unter anderem am Beispiel des neuen Einsatzleitwagens.

Polizeipostenführer Polizeioberkommissar Christian Wäckerle und Feuerwehrkommandant Thomas Meffle haben die Veranstaltung, an zwei Nachmittagen konzipiert, damit möglichst viele Polizistinnen und Polizisten daran teilnehmen konnten. Bereits vor einigen Jahren gab es schon einmal solche Veranstaltungen, die den gegenseitigen Einblick von Polizei und Feuerwehr thematisiert haben. „Wir möchten mit „Polizei meets Feuerwehr“ den gegenseitigen Austausch sowie die Schulung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Polizei und Feuerwehr wieder ins Leben rufen“, berichtet Feuerwehrkommandant Thomas Meffle.

Kommandant Thorsten Kern aus Sulzfeld sowie Kommandant Erik Stephan aus Zaisenhausen zeigten den Polizistinnen und Polizisten, wie sie an einem Unfallort ein Fahrzeug öffnen und erklärten wie allgemein der Ablauf eines technischen Hilfeleistungseinsatzes vonstattengeht. Sie lernten die Rettungstechniken kennen, durften selbst mit einer Glasschere, einer Glassäge und einem Spreizer Autoscheiben entfernen und Autotüren öffnen. Sichtlich waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessiert und lernten dabei immer wieder Neues.

Wechselseitiger Austausch ist wichtig

Der Leiter des Polizei Reviers Bretten, Bernhard Brenner, war selbst vor Ort und verschaffte sich einen Einblick in die einzelnen Stationen. „Es ist gut, dass wir regelmäßig in wechselseitigem Austausch stehen und unsere Kenntnisse auffrischen und Neues dazu lernen können. Ich bin dankbar, dass wir an solch einer Veranstaltung teilnehmen dürfen. Um den täglichen Betrieb auf dem Polizeirevier aufrechterhalten zu können, nehmen alle Polizistinnen und Polizisten außerhalb ihres Dienstes an dieser Veranstaltung teil“,  berichtet der Revierleiter. Die Polizei trifft oft als erstes am Unfallort ein und geht ihrer Hauptaufgabe, der Strafverfolgung nach. Deshalb ist es für uns sehr wichtig heute einen Einblick in die technische Arbeit der Feuerwehr zu erhalten und somit das gegenseitige Verständnis für die Arbeit der Feuerwehr zu schulen. Damit auch die Feuerwehr einen Einblick in unsere Arbeit erhält, ist für kommendes Jahr eine solche Veranstaltung bei der Polizei geplant“, verrät der Leiter des Polizeireviers Bretten.

Einsatz der Drehleiter

Vor dem Feuerwehrhaus lernten die Polizistinnen und Polizisten vom hauptamtlichen Feuerwehrkommandanten Oliver Haas aus Bretten Rettungstechniken sowie den allgemeinen Ablauf eines Löscheinsatzes kennen. Jeder der wollte, durfte auch einmal rund 25 Meter mit der Drehleiter aus Bretten nach oben fahren und Oberderdingen von oben sehen. Außerdem durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbständig mit einem Atemschutzgerät in einen verrauchten Raum gehen und erhielten dabei einen Eindruck wie es bei einem Brandeinsatz für die Feuerwehrangehörigen sich anfühlt.

Ordnungsamtsleiter Simon Bolg aus Bretten berichtet: „Die Drehleiter aus Bretten kommt bei Überlandeinsätzen auch in Wössingen, Gondelsheim, Kraichtal, Oberderdingen und Knittlingen zum Einsatz. Mit ihr können wir Personen retten, uns ein besseres Bild von oben verschaffen, Kammeraden und Rettungsdienst anleiten, löschen, übergewichtige Personen transportieren sowie technische Hilfe leisten. Umso wichtiger ist es, dass auch die Polizei ein Gespür für die Arbeit mit der Drehleiter erhält.“

Zum Abschluss eines interessanten und ereignisreichen Nachmittags waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Vesper und einem lockeren Beisammensein eingeladen.

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