Foto: Gregor Svoboda

OBERDERDINGEN | Gemeinde investiert rund 40.000 Euro

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21.09.2021 | Die Gemeinde Oberderdingen hat im Rahmen des Förderprogramms des Landes Baden-Württemberg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie acht mobile Raumluftfiltergeräte für Schulen und insgesamt 35 CO2-Sensoren für die kommunalen Kindergärten und Schulen beschafft.

Die Prüfung der einzelnen Räume in den Einrichtungen erfolgte durch die Gemeinde nach den Kriterien des Landes. Durch die mobilen Raumluftfiltergeräte und CO2-Sensoren soll das Infektionsgeschehen beherrschbar bleiben, sodass der Unterricht in Schulen und die Betreuung in Kindertageseinrichtungen möglichst ohne weitreichende Beeinträchtigungen erfolgen können.

Neben Testungen spielt der Aspekt der Raumlufthygiene eine zentrale Rolle. Besonders die regelmäßige und ausdauernde Lüftung der Innenräume erweist sich als wirksam. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass zusätzlich CO2-Sensoren oder in Räumen mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit auch mobile Raumluftfiltergeräte als ergänzende Maßnahme zu anderen Vorkehrungen des Infektionsschutzes sowie allgemeinen Hygieneregeln hilfreich sein können.

Die Landesregierung hat sich daher dafür entschieden, die öffentlichen und freien Träger von Schulen und Kindertageseinrichtungen bei der Anschaffung entsprechender mobiler Raumluftfiltergeräte und CO2-Sensoren im Rahmen eines Förderprogramms mit einem Volumen von insgesamt 70 Millionen Euro finanziell zu unterstützen, für die Kindertageseinrichtungen sind hiervon 10 Millionen Euro vorgesehen. Das Land trägt 50 Prozent der Anschaffungskosten pro Gerät, wobei die Landesförderung je mobilem Gerät bei 2.500 Euro gedeckelt ist.

Nachdem die Förderrichtlinien des Landes Baden-Württemberg Anfang August 2021 bekannt waren, erfolgte die sofortige Prüfung aller Innenräume der Oberderdinger Schulen und Kindergärten durch die Verwaltung. Die Leopold-Feigenbutz-Realschule war bereits zu diesem Zeitpunkt teilweise mit CO2-Sensoren ausgestattet. Es galt in allen Einrichtungen zu prüfen, ob die Räume uneingeschränkt zu lüften sind. Dabei ergab sich, dass die Kindertageseinrichtungen keinen Bedarf an mobilen Raumluftfiltergeräten haben. Bei den Schulen hingegen besteht Bedarf für acht mobile Raumluftfiltergeräte. Des Weiteren werden 35 CO2-Sensoren für die Schulen und kommunalen Kindergärten benötigt. Damit sind nun alle Räume mit Co2-sensoren ausgestattet. Die Verwaltung reichte daraufhin fristgerecht den Förderantrag ein und erhielt die Bewilligung der Fördermittel.

Die Verwaltung hat mehrere Angebote eingeholt und geprüft. Der Auftrag für die mobilen Raumluftfiltergeräte ging an die Firma Nagl Haustechnik aus Oberderdingen-Flehingen für insgesamt 35.741,08 Euro. Das wirtschaftlichste Angebot für die CO2-Sensoren gab die Firma Techno Trade Import-Export GmbH aus Berlin mit 2.823,87 Euro ab. Die bestellten CO2-Sensoren sind bereits an die Einrichtungen geliefert. Bei den mobilen Raumluftfiltergeräten ergaben sich, trotz pünktlicher Bestellung, Lieferengpässe, so dass sie in Kürze erwartet werden. Das Land übernimmt mit rund 19.000 Euro die Hälfte der Kosten.

CO2-Sensoren sind ein Hilfsmittel, um rechtzeitig auf die Notwendigkeit des Lüftens bzw. des Luftaustauschs aufmerksam zu machen. Ergänzt werden können diese Schutzmaßnahmen für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit durch wirksame Raumluftfiltergeräte. Die CO2-Sensoren und mobilen Raumluftfiltergeräten sollen ergänzend zu den erprobten AHA-L-Regeln als weitere präventive Maßnahme für einen geregelten Schul- und Kita-Betrieb in Präsenz eingesetzt werden.

 

 

 

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