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Landkreis | Das Polizeipräsidium Karlsruhe informiert: Einbruch in Haus und Seele

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06.11.2019 | Stets versuchen Sie Ihre Privatsphäre und intimsten Dinge zu schützen. Sei es ein Geheimnis, von welchem niemand etwas wissen soll oder das Handy, welches aus besagtem Grund sogar von niemand anderem in die Hand genommen werden darf.

Warum tun Sie es dann nicht mit Ihrem Zuhause, dort wo Sie am meisten Privatsphäre genießen und Ihre persönlichsten Dinge aufbewahren?

Für viele Menschen ist ein Einbruch in die eigenen vier Wände ein einschneidendes Erlebnis. Einige bagatellisieren die Gefahr, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden oder machen sich darüber überhaupt keine Gedanken. Die Erkenntnis erfolgt erst dann, wenn der Schaden bereits eingetreten ist. Die Schränke stehen offen, Schubladen und Schränke sind durchwühlt. Für viele Betroffene sind die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl sowie tiefgreifende psychische Folgen oft schwerwiegender als
der materielle Schaden. Nicht selten ziehen Betroffene genau deshalb aus ihrem Haus oder ihrer Wohnung aus.

Was tun?

Doch jeder einzelne kann einiges für seine Sicherheit tun. Studien haben erwiesen, dass effektive Sicherungstechnik ein Eindringen in die Wohnung erheblich erschwert und dadurch dem Einbruch vorbeugen kann. Das häufige Argument, “Einbruchschutz ist nicht bezahlbar” und “wer reinkommen will, kommt rein”, trifft heute nicht mehr zu. Einbruchsdiebstahl ist kein unabwendbares Ereignis, denn effektive Sicherungstechnik kann Einbrüchen vorbeugen. Dies zeigt sich daran, dass über 47% der im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe registrierten Wohnungseinbrüche im Jahr 2019 im Versuchsstadium stecken blieben und die Täter nicht in das Objekt gelangten. Aufeinander abgestimmte Sicherungseinrichtungen erhöhen den Widerstandswert eines Objektes und haben
zudem abschreckende Wirkung.

Sinnvoller Einbruchschutz muss sorgfältig und individuell geplant werden. Dies ist nicht immer einfach. Hierbei sind Ihnen die Experten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Karlsruhe, Pforzheim und Calw behilflich. Lassen Sie sich kompetent, kostenlos und neutral über Sicherungsmöglichkeiten beraten. Vor Ort begutachten polizeiliche Fachberater für Sicherungstechnik Ihr Haus oder Ihre Wohnung, analysieren die Schwachstellen und erarbeiten ein speziell auf Sie abgestimmtes Sicherungskonzept. Hierbei werden Ihnen Verhaltenstipps für den Alltag, sowie Lösungen für den kleinen und großen Geldbeutel aufgezeigt.

Falls Sie an einer Beratung interessiert sind, dann setzen Sie sich gerne mit der in Ihrer Nähe befindlichen Beratungsstelle in Verbindung.

Karlsruhe: Beiertheimer Allee 16, 76137 Karlsruhe (0721-666 1234)
Pforzheim: Bahnhofstraße 13, 75172 Pforzheim (07231-186 1260)
Calw: Bischofstraße 10, 75365 Calw (07051-939 750)

Polizeibericht

Mehr Infos unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/4431591

 

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