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KARLSRUHE | Betrug durch falsche Polizeibeamte – Kriminalpolizei nimmt zwei Verdächtige vorläufig fest

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29.6.22 | Am Montag gegen 17.30 Uhr erfolgte in Karlsruhe im Bereich derAutobahnanschlussstelle Karlsruhe-Süd die vorläufige Festnahme zweier 22 und 40 Jahre alter Männer, die verdächtigt werden an Betrugsfällen mit der Begehungsweise „falsche Polizeibeamte“ beteiligt gewesen zu sein.

Seit April 2022 führt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg umfangreiche Ermittlungen wegen bandenmäßigen Betrugs und kam so den beiden Tatverdächtigen auf die Spur.

Die vorläufige Festnahme wurde durch ein mobiles Einsatzkommando des Polizeipräsidiums Einsatz durchgeführt, nachdem die beiden Tatverdächtigen nach derzeitigen Ermittlungen zuvor in Ettlingen bei einem Ehepaar im Alter von 65 und 74 Jahren bereitgelegte Edelmetalle abgeholt haben sollen.
Der 74 Jahre alte Mann sei nachmittags telefonisch von einem angeblichen Polizeibeamten kontaktiert worden, der dem Senior glaubhaft habe machen können, dass nach einem Raubüberfall in der Nachbarschaft auch der 74-Jährige Ziel einer solchen Tat werden könne. Da auch ein Bankmitarbeiter in diese Machenschaften verstrickt sei, solle er die Wertgegenstände aus seinem Bankschließfach entnehmen und vor die Hauseingangstür stellen, wo sie von der „Polizei“ abgeholt würden. Im Zuge der vorläufigen Festnahme wurde in der von den Tatverdächtigen genutzten Mercedes A-Klasse eine Tasche mit Goldbarren, Münzen und Schmuck festgestellt, die dem Ehepaar aus Ettlingen zugeordnet werden konnte. Die Beute sowie der Mercedes wurden beschlagnahmt.

Die Männer wurden im weiteren Verlauf in einer Gewahrsamseinrichtung des Polizeipräsidiums Karlsruhe untergebracht und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Dienstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Gegen den 22 Jahre alten, deutschen Tatverdächtigen und auch den 40-jährigen, aus Kroatien stammenden Mann wurden Haftbefehle wegen des Verdachts des Betrugs erlassen und in Vollzug gesetzt. Anschließend wurden sie in Justizvollzugsanstalten eingewiesen. Währenddessen wurden die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen durchsucht. Beweismittel wie beispielsweise Handys wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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