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Infomercial | Vorsicht Falle – oder: Unterschriften haben Konsequenzen…

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Icon-Stadtmagazin WILLI Infomercial | Recht so!

Aus RegioMagazin WILLI 01/19

Von allen Seiten wird einem zur Vorsicht geraten, man soll nicht „ja“ sagen am Telefon, auf dem Weihnachtsmarkt soll man auf Taschendiebe achten, das Kleingedruckte soll man immer lesen und selbstverständlich vor jedem Bestätigungsklick im Internet die entsprechenden allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgiebig studiert haben.

Wie gut, dass man wenigstens den Banken vertrauen kann. Wenn die Bank eine Versicherung als Geldanlage empfiehlt, ist die doch immer in Ordnung,… oder?

Beantworten Sie sich das selbst: Stellen Sie sich vor, Sie sind 86 Jahre alt, haben brav gespart und nun Geld auf Ihrem Sparbuch. Sie wollen zugunsten Ihres 60jährigen Sohnes Geld anlegen oder auf ihn übertragen und fragen die Bank um Rat.

Ihr Bankberater empfiehlt Ihnen eine Lebensversicherung für Ihr Kind, händigt Ihnen Verbraucherinformationen, Vertragsbestimmungen und das Produktinformationsblatt aus.

Sie unterschreiben, weil es der junge Mann schon recht machen wird und sie ihm vertrauen – außerdem steht im Aufforderungsschreiben, dass mit Zahlung der vereinbarten Summe zugunsten des Sohnes Versicherungsschutz besteht. Sie überweisen die vereinbarten 25.000 € an die Versicherung und sterben dann irgendwann.

Ihr 60jähriger Sohn sieht im Jahr 2029, im Alter von 71 Jahren, das eingezahlte Geld wieder, wenn er rechtzeitig die Auszahlung verlangt, sonst erhält er es im Jahr 2040 wieder – dann ist er frische 82 Jahre alt und freut sich über 25.000 €. Wenn er das nicht will, kann er ab 2029 statt der Auszahlung des Kapitalstocks eine üppige monatliche Rentenzahlung von garantiert 89,47 € verlangen – das sind jährlich 1.073,64 €, also hat der Sohn nach 23 Jahren das in Rentenzahlungen erhalten, was die Mutter an Kapital eingezahlt hat. Er ist dann erst 94 Jahre alt und kann sicherlich noch viele Jahre lang die Versicherung schädigen, die die monatliche Rente von 89,47 € weiter blechen muss, denn er hat ja lebenslangen Versicherungsschutz….

Dies ist leider kein erfundener Fall, sondern aus dem in einer Nachlassangelegenheit vorliegenden Versicherungsschein einer namhaften Bank & Versicherung entnommen; die tatsächlichen Beteiligten waren sogar noch älter als oben angegeben.

Sie müssen also tatsächlich überall aufpassen, es stimmt leider!

Text: Maria Brandes

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