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Corona-Impfung | Neue Entwicklungen seit Montag: Wer kriegt was, ab wann und warum?

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24.02.2021 | “Seit dieser Woche sind deutlich mehr Menschen impfberechtigt.”, das schreibt das Land Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung vom 23. Februar. Was das für wen bedeutet, das scheint eine Betrachtung wert zu sein.

Die Ausweitung der Impfberechtigung geht darauf zurück, dass das Land Baden-Württemberg ab sofort in die “zweite Priorität der Empfehlung der STIKO einsteige, so heißt es weiter.

Diese ist nicht zu verwechseln mit der gesetzlichen Festlegung der Priorisierung. Während die gesetzlich festgelegte Priorisierung aus drei Stufen besteht, enthält die Empfehlung der STIKO 6 Stufen. In die zweite dieser “STIKO-Stufen” steigt das Land Baden-Württemberg nun ein und berücksichtigt dabei nicht nur einen Grundsatzbeschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom vergangenen Montag, auch Lehrer an Grund- und Förderschulen zur Impfung zuzulassen, sondern gehe sogar darüber hinaus, so heißt es. Das Land Baden-Württemberg bietet allen Lehrerinnen und Lehrern seit Montag die Möglichkeit der Impfung.

Ausschnitt aus der Empfehlung der STIKO. In Gänze zu finden auf der Internetseite des RKI.

Wer hat seit Montag eine Berechtigung?
Zusätzlich zu den bisherigen Impfberechtigten sind seit Montag folgende Personengruppen ebenfalls berechtigt:

Personen mit Downsyndrom, Personen mit hohem oder erhöhtem Expositionsrisiko, Personen in Institutionen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung, Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung, Personen die betreuend oder lehrend tätig sind*. Genauere Informationen sind nachzulesen in der Pressemitteilung des Landes.

*Diese Aufzählung entspricht nicht dem exakten Wortlaut der Pressemitteilung! Dieser ist in der Pressemitteilung des Landes nachzulesen.

Wer bekommt welchen Impfstoff?
Für diejenigen, welche seit Montag eine Impfberechtigung erhalten haben, und jünger als 65 Jahre alt sind, ist laut Pressemitteilung eine Terminvereinbarung zur Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca möglich. Geprüft wird der Anspruch dann vor Ort, bei Vorlage einer Bescheinigung ihres Arbeitsverhältnisses und Tätigkeit.

 

In diesem Zusammenhang vielleicht von Interesse:
Artikel vom 24.Februar: Corona-Impfung. Ist der Ruf erst ruiniert…-Der Impfstoff von AstraZeneca unter der Lupe

 

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