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Bruchsal | Rhein Petroleum darf Aufsuchungsbohrungen ausführen

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Meldung | Zusätzliche Auflagen berücksichtigen Forderungen der Stadt Bruchsal

„Zunächst sind unsere Minimalforderungen durch die Auflagen des Bergamtes umgesetzt worden“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

Mit Bescheid vom 1. Februar genehmigt das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Aufsuchungsbohrungen durch die Firma Rhein Petroleum auf der Bruchsaler Gemarkung – allerdings mit einer Vielzahl zusätzlicher Auflagen. Damit berücksichtigt das Regierungspräsidium Freiburg zentrale Aspekte aus der Stellungnahme der Stadt Bruchsal. Diese war im Mai 2018 vom Gemeinderat verabschiedet worden.

Grundlage für die jetzt formulierten Auflagen bildet eine unabhängige Überprüfung der für die Trinkwasserversorgung maßgeblichen, geologischen Verhältnisse durch die Landeshydrogeologen. Danach dürften bei planmäßiger Ausführung der Bohrarbeiten keine Probleme für das Grundwasser entstehen. Nach diesem Kenntnisstand könnten die Bohrungen keine seismischen Ereignisse auslösen, so die Stellungnahme des Regierungspräsidiums Freiburg. Allerdings nur, wenn Rhein Petroleum die zusätzlichen Sicherheitsauflagen erfülle.
„Mit dem unabhängigen Gutachten ist eine unserer wesentlichen Forderungen berücksichtigt worden.
Außerdem haben wir erreicht, dass die Firma Rhein Petroleum eine sehr engmaschige Überwachung der Grundwasserqualität durchführen muss“, sagt Rechtsamtsleiter Dr. Martin-Peter Oertel. Schon vor Beginn und auch während der gesamten Aufsuchungsbohrungen muss ein umfangreiches Grundwasser-Monitoring erfolgen. Zudem ist der hermetische Schutz des Bohrlochs sicher zu stellen. Hierfür muss zunächst ein abdichtendes Standrohr gesetzt werden. Daran anschließend wird die Bohrung in einer Art „Brunnenschacht“ bis zu ihrem Endpunkt fortgeführt. Ebenfalls umfangreich sind die Vorgaben nach Ende der Bohrarbeiten. Das Bohrloch muss dann vollständig mit speziellem Zement verfüllt werden.

„Die Aufsuchungsbohrungen der Firma Rhein Petroleum sind bei Einhaltung der zusätzlichen Sicherheitsauflagen eine rechtlich erlaubte Tätigkeit. Trotzdem bleiben unsere grundsätzlichen Zweifel, ob solche Ölbohrungen in einem so dichtbesiedelten Gebiet wie der Technologieregion Bruchsal noch zeitgemäß sind“, so Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick abschließend.


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