Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal (Foto Landfunkerarchiv)

Bruchsal | Land fördert den Neubau von Haus D der Fürst-Stirum-Klinik

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02.03.2021 | Am 2. März hat der Ministerrat das Jahreskrankenhausbauprogramm 2021 beschlossen, mit 248 Mio. Euro werden neun Bauvorhaben und vier Planungsraten im ganzen Land gefördert. In Bruchsal wird der Neubau von Haus D als Teil der bereits begonnenen Generalsanierung der Fürst-Stirum-Klinik zur Konsolidierung des Standortes finanziert.

Die Maßnahmen umfassen zentrale Funktionsbereiche, die nun neu gebaut werden und die Prozessabläufe erheblich verbessern. Nach Fertigstellung des Neubaus G zwischen den Bauteilen C und W, sowie der Erweiterung des Bauteils C, ist im nächsten Schritt die Erstellung des Neubaus D/E geplant. Im ersten Schritt wird nun der Neubau Haus D erstellt, der dann nach seiner Inbetriebnahme um den Neubau Haus E funktional ergänzt wird. Die prognostizierten Gesamtkosten des Vorhabens betragen 39,962 Mio. Euro. Die konkrete Höhe der Landesförderung kann erst nach Abschluss der Fördergespräche endgültig beziffert werden.

Dazu erklärt Ulli Hockenberger Mitglied der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg: „Mit der Förderzusage setzt das Land ein deutliches Signal für die Unterstützung und die Weiterentwicklung der Krankenhausstrukturen im Landkreis Karlsruhe. Das freut mich sehr. Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich, dass wir überall im Land eine qualitativ hochwertige stationäre Versorgung haben. Dafür stellt der Landtag in den Jahren 2016 bis 2021 mehr als 3 Mrd. Euro bereit.“

„Baden-Württemberg zählt damit im Bundesvergleich zu den Ländern, die ihren Investitionsverpflichtungen für die Krankenhäuser am stärksten nachkommen. Wenn wir dennoch feststellen müssen, dass mehr als die Hälfte der Krankenhäuser im Land Verluste macht, muss uns das nachdenklich stimmen. Es ist ein deutliches Indiz dafür, dass die überdurchschnittlichen Lohn- und Betriebskosten in Baden-Württemberg mit der Leistungsvergütung der Krankenkassen nicht hinreichend gegenfinanziert werden.“

„Für die nächsten Jahre hat die CDU-Fraktion einen klaren Kompass zur Weiterentwicklung der stationären Versorgung. Wir werden unseren Verpflichtungen in der Investitionskostenförderung auch weiterhin nachkommen und wollen erreichen, dass die Krankenhäuser im Land bis spätestens 2025 digital auf der Höhe der Zeit sind. Qualität und Erreichbarkeit werden die Leitlinien einer konsequenten Krankenhausstrukturpolitik sein, die auf Nachhaltigkeit, Bedarfsdeckung und Innovationen setzt. Auf Bundesebene werden wir uns für die Einsetzung einer Kommission zur Vorbereitung einer Reform der Leistungsvergütung stark machen.“

 

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