Radrennfahrer Kai Hliza (Mitte) ist der neue STADTRADELN-Star von Bad Schönborn und wird die Aktion vom 27.06.2021 bis 17.07.2021 begleiten. Bürgermeister Klaus Detlev Huge (links) und Hauptamtsleiterin Eileen Gatzke (rechts), die auch das STADTRADELN in der Bädergemeinde koordiniert, freuen sich über den engagierten und authentischen Botschafter des gesunden und klimafreundlichen Radfahrens, der in den Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn arbeitet. | Foto: Gemeinde Bad Schönborn

Bad Schönborn | STADTRADELN-Star – Kai Hliza wird Fahrradbotschafter der Bädergemeinde

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01.06.2021 | Zum ersten Mal wird Bad Schönborn während der STADTRADELN-Aktion vom 27. Juni bis 17. Juli 2021 auch einen echten Fahrradbotschafter haben, der die Aktion für klimafreundliches und gesundheitsförderndes Radfahren begleitet.

„Mit Kai Hliza, einem Mitarbeiter der Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn, konnten wir einen Radrennfahrer gewinnen, der das Fahrradfahren glaubwürdig und engagiert vertritt“, so Bürgermeister Klaus Detlev Huge, der selbst passionierter Fahrradfahrer ist und schon beim Ironman die Radetappe geradelt ist.

Auch er hätte STADTRADELN-Star werden können, wenn die Sache nicht einen Haken hätte: Der STADTRADELN-Star darf während der dreiwöchigen Aktionszeit nur mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV fahren. „Dafür ist mein Terminkalender leider zu eng getaktet“, bedauert der Bürgermeister.

Allerdings wird er nach Dienstschluss Kilometer mit dem Rad sammeln und hat auch eine eigene Challenge lanciert „Wer fährt mehr Kilometer als der Bürgermeister?“

Hierzu ist Kai Hliza prädestiniert. „Ich habe mir schon oft beim Fahrradfahren die Frage gestellt, was ich persönlich für die Umwelt tun kann. Eine Möglichkeit ist tatsächlich, das Auto stehen zu lassen. Nun freue ich mich auf das Experiment.“

Als semi-professioneller Radrennfahrer hat Kai Hliza schon einige nationale Titel geholt. So ist er mehrfach sowohl Gewinner des „Kriterium Roschbach“ und Rheinland-Pfalz-Meister.
Vor zirka drei Jahren ereilte ihn ein schweres Schicksal: Nach einer Fahrt mit dem Rennrad von seiner Arbeitsstelle nach Hause, blieb sein trainiertes Sportlerherz plötzlich stehen.

„Ohne fremde Hilfe wäre das unweigerlich mein Tod gewesen“, blickt Kai Hliza zurück. Zum Glück war eine geübte Helferin vor Ort, die ihn wiederbeleben konnte und so sein Leben gerettet hat. „Ich bin unendlich dankbar, dass durch das schnelle Handeln meiner Mutter und die sofortige Wiederbelebung durch die Nachbarin, ich jeden weiteren Tag erleben darf“, blickt Kai Hliza zurück.

Er kämpfte zurück in eine relative Normalität: Er hat heute eine Schwerbehinderung und muss dauerhaft einen S-ICD-Defibrillator tragen. Auch sein Arbeitgeber tut alles, um seine Rehabilitation zu ermöglichen.

Nun möchte Kai Hliza „Danke“ sagen für die Umstände seiner Rettung und hat sich dafür eine besondere Aktion namens „Heartspeed“ ausgedacht. „Am 03. Juni werde ich mit meinem Rennrad von Karlsruhe nach Köln fahren – das sind etwa 330 Kilometer.“ Unterstützt wird er von zwei Kollegen der Sankt Rochus Kliniken im Begleitfahrzeug.

Für seine „Heartspeed“-Aktion ruft Kai Hliza zu Spenden auf, um Ersthelfer auszubilden und um Defibrillatoren im öffentlichen Bereichen der Sankt Rochus Kliniken anzuschaffen.

Wer die Aktion unterstützen möchte kann sich auf der Homepage www.heartspeed.de oder der Facebookseite HeartSpeed informieren und eine Spende auf das Spendenkonto bei der Sparkasse Kraichgau (BIC: BRUSDE66XXX und IBAN DE73663500360007075048) unter dem Stichwort „Heartspeed“ überweisen.

Nach der Aktion wird er sich dann auf das STADTRADELN in der Bädergemeinde konzentrieren. Schon jetzt kommt er täglich mit dem Fahrrad von Heidelberg nach Bad Schönborn zur Arbeit. In der Klinik will er möglichst viele Kolleginnen und Kollegen für ein eigenes STADTRADELN-Team werben.
Seine Botschafterfunktion möchte er nutzen, um andere Menschen für das Radfahren zu begeistern und, um einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Darüber hinaus zeigt er auch, was nach einem Schicksalsschlag möglich ist, wenn man optimistisch nach vorne schaut.

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