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Foto: ER24

UPDATE | Tödlicher Badeunfall bei Strandparty am Philippsee in Bad Schönborn

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21.8.2021 |Während einer Strandparty an der Freizeitanlage am Philippsee bei Bad Schönborn ist am Samstagabend ein 35-jähriger Familienvater ertrunken – die über 40 eingesetzten Kräfte der Wasserwacht konnten ihn am Abend nur noch leblos aus dem Wasser retten, er verstarb am Unglücksort.

Der 35-jährige Badegast wurde gegen 20 Uhr von den ihn zum Baden am See begleitenden Familienangehörigen als vermisst gemeldet. Zuletzt wurde der als guter Schwimmer bekannte Familienvater im Bereich des Badestrandes gesehen. Die angerückten Kräfte des DLRG und der Feuerwehr waren mit mehreren Booten am Wasser und suchten das Gebiet ab. Ins-gesamt zehn als Rettungstaucher ausgebildete Einsatzkräfte suchten aufgereiht in einer Rettungskette systematisch den Badestrandbereich ab. Drei Rettungsboote der DLRG unterstützten die Suche in den angrenzenden Bereichen des Baggersees.

Nach einer Stunde intensiver Suche konnte der Vermisste leider nur leblos aus dem Uferbereich des Sees geborgen werden. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimation verstarb der Gerettete wenig später im Rettungswagen. Zum Abtransport in eine Spezialklinik war zwischenzeitlich auf einem nahen Sportplatz ein nachtflugtauglicher Rettungshubschrauber bereitgestellt. Die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug und das Flutlicht des Sportplatzes hatten den Landeplatz ausgeleuchtet.

Party wurde einvernehmlich abgebrochen

Eine Beamtin und ein Beamter des Polizeireviers Bad Schönborn räumten während der Rettungsaktion den Badstrand. Sie klärten mit dem Betreiber des angrenzenden Lokals einvernehmlich auch ab, dass die dort für diesen Abend vorgesehene Strandparty nicht weiter wie geplant durchgeführt wurde.

Insgesamt waren 40 Kräfte der DLRG im Einsatz. Drei Angehörige der Psychosozialen Notfallversorgung betreuten die Fami-lienangehörigen und die ebenfalls zur Unglückstelle geeilten Verwandten des Vermissten. Mehrere Passanten mussten im Nachgang von Teams der Notfallseelsorge betreut werden.

Der Rettungsdienst war unter der Leitung des Organisatorischen Leiters Frank Eckardt vom DRK mit einem Notarztein-satzfahrzeug und einem Rettungswagen vor Ort.

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