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Hürden nehmen! Von der Idee bis zur Realisierung.

TIEFENBACH | Do it yourself! Übermorgen bauen wir uns eine Mountainbike-Strecke.

Bereit 40 x geteilt!

27.12.2021 | Vier Jugendliche Mountainbiker verwirklichen sich Ihren Traum und bauen ihren Pump-Track selbst. Zuvor mussten einige Hürden genommen werden, aber das genau ist ja die Spezialität der Mountainbiker. Endlich gibt es in Tiefenbach ein neues Freizeitangebot für MTB-Kids.

Wenn der Wunsch stark genug ist, dann kann man auch was schaffen. Das bewiesen jetzt vier Jugendliche aus dem Östringer Stadtteil Tiefenbach. In Eigenregie und mit viel persönlichem Einsatz haben sie sich mit einem selbst gebauten Pumptrack für Mountainbikes einen Traum verwirklicht.

Für Mika Hofmann, Linus Salk, Marlon Berger und Dennis Butterer ist Mountainbiken seit jeher Spiel, Spaß und Spannung pur. Schon länger sind die Tiefenbacher Jungs jenseits von langweiligen Forststraßen mit ihren MTB-Zweirädern in der freien Natur unterwegs, schauten sich bei den Fahrten im Gelände voneinander die diversen Tricks und Kniffe ihrer Sportart ab. Sie vermissten dennoch zunehmend ein regelmäßig verfügbares und zugleich sportlich anspruchsvolles Übungsgelände in ihrem direkten Wohnumfeld.

Der Ritt durch die Instanzen oder
„Das lange Warten auf die Genehmigung wird endlich belohnt.“

Doch zuvor waren einige Hürden zu nehmen, denn natürlich kann man in heutiger Zeit nicht ungefragt einfach ein paar Erdhügel zusammenschieben, um darauf längerfristig ein Trainingsgelände aufzubauen. Also musste die Unterstützung der Eltern und der Östringer Stadtverwaltung her. Mehr als ein Jahr zuvor hatten sich Mika Hofmann und Linus Salk, ermutigt von ihren Eltern, ein Herz gefasst und waren mit ihren Überlegungen bei der Stadtverwaltung vorstellig geworden. Bürgermeister Felix Geider hatte auch spontan die Bereitschaft zur Unterstützung des Projekts erklärt, aber so einfach ist das nun auch wieder nicht, denn erstmals waren die Genehmigungs-Instanzen gefragt.

Das „Zerren“ wird seinem Namen gerecht

Von den Fachleuten im Rathaus wurden in der Folgezeit verschiedene Optionen für die Realisierung des Vorhabens unter Berücksichtigung baurechtlicher Gegebenheiten, der Belange des Natur- und Landschaftsschutzes und der tatsächlichen Verfügbarkeit für den angedachten Zweck überprüft. Und schlussendlich braucht es auch die Billigung des Tiefenbacher Ortschaftsrats. Am Ende den Vorschlag, ein gut 20 auf 40 Meter großes Gelände im Wohnbaugebiet „Zerren“ für die Anlegung eines Pumptracks zu nutzen.

Ende gut, alles gut! Sogar der Bauhof hilft beim Schanzenbau.

Nach ersten groben Skizzen verfeinerten die inzwischen 14 bis 16 Jahre alten Tiefenbacher Jugendlichen die Pläne für ihren Trainingsparcours immer weiter und mit tatkräftiger Unterstützung des Bauhofs, der für die Modellierung der Rampen, Kurven und Sprungschanzen geeignetes Erdmaterial in der erforderlichen Qualität und Menge heranschaffte, nahm der Pumptrack im „Zerren“ schnell konkrete Gestalt an.

Bürgermeister Geider und Ortsvorsteher Thomas Behr überzeugten sich jetzt schlussendlich persönlich von dem gelungenen Werk, das nun bei Beachtung der Nutzungsregeln auch anderen Jugendlichen zur Verfügung steht.

Fotos: Braunecker

Was ist ein Pumptrack?

Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene Mountainbikestrecke (engl. kurz track). Das Ziel ist es, darauf, ohne zu treten, durch Hochdrücken (engl. pumping) des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufzubauen. Der oder die Radfahrerin steht dabei auf den Beinen und sitzt nur kurz zum Starten im Sattel.

Ein Pumptrack ist als Rundkurs meist aus Erde oder Lehm geschaffen. Der etwa ein Meter breite „Biketrail“ ist mit Wellen und weiteren Elementen wie Steilwandkurven oder Sprüngen versehen. Viele Kommunen entdecken Pumptracks als gute Möglichkeit zur Bewegungsförderung.

Auszug aus Wikipedia

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