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Achim Liepold in Norwegen

Bruchsal | Achim Liepold – Weltenbummler

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Heimat ist bekanntlich kein Ort, sondern ein Gefühl. Entsprechend ist Achim Liepold neben Bruchsal überall auf der Welt zu Hause. Er hat Kontinente und Länder bereist, die andere gerade einmal aus dem Schulatlas kennen.

Achim Liepold zieht es in die Ferne, gesehen hat er auf seinen Reisen schon viel: Tonga, einen Inselstaat im Südpazifik; das afrikanische Ruanda und den Kongo; Südamerika – von Kolumbien über Ecuador bis Bolivien und Chile; Kanada, Grönland oder den Norden Indiens; sogar Singapur, Neuseeland und Australien.

Liepold will die Welt kennenlernen. Fürs Reisen spart der 52-Jährige seit seiner Ausbildung. Sein erster Flug führte ihn 1989 nach Ecuador. Es war die Reise in eine andere Welt: andere Gerüche, Kultur und Menschen sowie eine teilweise sehr ursprüngliche Landschaft. Seitdem ist er „vulkanverliebt“. Den Cotopaxie, ein Bild von einem Berg, hat er für immer ins Herz geschlossen.
Ladakh, eine Region im Norden Indiens, besuchte Liepold bereits dreimal. Es war Liebe auf den ersten Blick. Die Bewohner Ladakhs bewundert er ob ihrer Gastfreundschaft: arm, gleichzeitig offen, freundlich und immer bereit, von ihrem wenigen Besitz etwas abzugeben.

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Vulkansee in Äthiopien
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Trotz der Armut haben die Menschen
in Ladakh (Indien), Achim Liepold mit offenen Armen empangen.

Was kann sich Bruchsal von der Welt abschauen? „Im Prinzip: nichts!“, antwortet der Reisebegeisterte. Alles, was er auf seinen Reisen kennengelernt hat, findet er im Kleinen auch in der Barockstadt wider. Eine Reise bedarf einiger Vorbereitungen: Die körperliche Fitness muss stimmen, man sollte die Sitten und Gebräuche vor Ort kennen und sich ihnen anpassen. Und niemals Menschen ohne deren Einverständnis fotografieren.

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Reise-Dream-Team: Achim und seine Frau Elke

Ob Trekking oder Schnorcheln – Achim Liepold verreist am liebsten mit seiner Frau. Neben dem jeweils erforderlichen Equipment hat er immer seine Fotoausrüstung dabei. Diese wiegt zwar zwischen acht und 12 Kilo, doch seiner Leidenschaft zuliebe nimmt er sie überall hin mit. Um die Perspektive zu wechseln, gönnt er sich immer wieder fotofreie Tage. Liepold genießt intensive Erlebnisse mit Beteiligung aller Sinne.
So besucht er Länder mit aktiven Vulkanen, wo die Erde vibriert, Schwefelgeruch in der Luft liegt und auf dem Vulkan-See die Glut zu sehen ist. Ebenso scheut er keine Bürgerkriegsregionen, wie beispielsweise den Kongo. Wer offen auf Menschen zugehe, dem begegne man mit Offenheit, so seine Erfahrung. Achim Liepold kennt keine Sprachbarrieren. Er kommt mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt, selbst wenn er nicht deren Sprache spricht.

Liepold, der sich beruflich in leitender Funktion mit der Entwicklung von Verpackungen beschäftigt, beschreibt sich als „neugierig und offen für die Welt“. Er müsse nicht permanent unterwegs sein, lege immer mal wieder Reisepausen ein, doch es treibe ihn beständig in die Welt hinaus. Je nach finanziellen Möglichkeiten versuche er, eine Reise pro Jahr zu realisieren. Das Reisefieber hat ihn schon als Kind gepackt – beim Bergwandern mit den Eltern. Dank des väterlichen Vorbilds hat Liepold auch eine Leidenschaft für die Fotografie entwickelt. Bis zu 10.000 Bilder während einer vierwöchigen Reise sind für Liepold fast normal. Eine kleine Auswahl davon veröffentlicht er auf seinen Social-Media-Kanälen.

Für Achim Liepold ist jede seiner Reisen „ein schönstes Erlebnis“.

Lediglich die Frage nach seinem CO2-Fußabdruck bringt ihn in Verlegenheit. Da Flugreisen für ihn unabdingbar sind, kompensiert er sein schlechtes Gewissen mit Spenden an Greenpeace und SeaLegacy.

Seine jüngste Reise führte Achim Liepold im November 2019 nach Norwegen. Hier erlebte er nicht nur die Polarlichter, sondern schnorchelte sogar mit Orcas. Eine von vielen Tierbegegnungen, die er in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus rückt. In einer Woche sind mehr als 3.000 Bilder entstanden.  Sein Motto: „Lieber zu viel als zu wenig!“

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Tauchen mit Orcas in Norwegen.
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Nordlichter in Norwegen.

In Achim Liepolds Brust schlagen zwei Herzen: eins möchte immer noch ein bisschen bleiben, das andere liebt es, wieder nach Hause zu kommen, was für den 52-Jährigen ein essenzieller Teil des Reisens ist. Er möchte nicht lange Zeit in einem Land verweilen, sondern die Vielfalt der Erde genießen. Die Reiseziele gehen ihm definitiv nicht aus. Die Filme dank moderner Technik auch nicht.
Achim Liepold wird uns mit Sicherheit noch lange mit Naturaufnahmen von atemberaubender Schönheit begeistern!

Text: Yasemin Wüstenhagen
Fotos: Achim Liepold

Aus RegioMagazin WILLI 2/20

Sehen Sie auch den Beitrag von unseren Kollegen bei KraichgauTV, die Achim Liepold Zuhause besucht und mit ihm gesprochen haben:

Bruchsal | „Nach Hause kommen gehört zum Reisen dazu!“

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Siehe auch

Weltenbummler Achim Liepold Bruchsal Porträt

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