Bruchsal, 21. Mai | Wie aus einer zarten Kirschblüte später eine rote, süße Frucht entsteht, erfuhren kürzlich Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Stirumschule bei einem Naturprojekt auf dem Heubühl.
Gemeinsam mit der Streuobst- und Naturpädagogin Katrin Dickgießer-Weiß beschäftigten sich die Kinder mit dem Aufbau der Kirschblüte und den Zusammenhängen in der Natur. Mithilfe eines Modells erklärte sie anschaulich, wie eine Blüte aufgebaut ist und welche wichtige Rolle Bienen und andere Insekten bei der Bestäubung spielen.
Die Blüten locken mit ihrem Duft die Bienen an, die dort Nektar sammeln. Dabei übertragen sie Pollen und sorgen für die Befruchtung der Blüten. Erst dadurch kann aus der Blüte später eine Frucht entstehen.
„Ohne Bienen keine Kirschen“
Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei, wie eng Pflanzen, Tiere und Menschen in der Natur miteinander verbunden sind. „Wenn die Bienen nicht fliegen, haben wir keinen Honig, aber auch kein Obst von den Bäumen“, verdeutlichte die Naturpädagogin.
Schon wenige Wochen nach der Blüte entwickeln sich die ersten kleinen grünen Kirschen, die später rot und saftig werden.
Mit dem Naturkundeunterricht im Freien möchte die BürgerStiftung Bruchsal Kindern ökologische Zusammenhänge frühzeitig näherbringen. „Nur was man kennt, liebt man und kann es schützen“, betonte Gilbert Bürk vom Vorstand der Stiftung. „Deswegen haben die Projekte mit Katrin Dickgießer-Weiß für uns eine so große Bedeutung.“
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