UNTERGROMBACH, 21. Mai 2026 | Ein 25-jähriger Mann hat am Mittwochabend einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst, nachdem er mit einer vermeintlichen Langwaffe durch das Wohngebiet Sand gelaufen sein soll. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn später in eine psychiatrische Einrichtung.
Mehrere Anrufer verständigten gegen 21:40 Uhr die Polizei und meldeten einen Mann, der mit einer mutmaßlichen Schusswaffe durch die Straßen eines Wohngebiets in Untergrombach laufe. Zudem seien Knallgeräusche wahrnehmbar gewesen. Aufgrund der zunächst unklaren Gefahrenlage rückte die Polizei mit einem größeren Kräfteaufgebot aus.
Die Einsatzkräfte trafen den 25-Jährigen wenig später in der Dresdner Straße an. Auf Aufforderung der Beamten legte er die Waffe umgehend ab. Anschließend wurde der Mann vorläufig festgenommen.
Wie die weiteren Überprüfungen ergaben, handelte es sich bei der sichergestellten Langwaffe um ein Luftdruckgewehr. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten zudem weitere Gegenstände, darunter ein Beil, mehrere Messer, Brandbeschleuniger sowie Kabelbinder, die als Beweismittel sichergestellt wurden.
Hinweise auf psychischen Ausnahmezustand
Im Verlauf der weiteren Maßnahmen ergaben sich nach Angaben der Polizei konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sich der 25-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er deshalb in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden weder Personen verletzt noch Sachschäden festgestellt. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Bruchsal.
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