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Luisa Motschilnig veröffentlicht Debütroman „Engelsjuzenda“

Heidelsheim | Fantastisches Roman-Debüt für Luisa Motschilnig

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24.07.2020 | Jungautorin veröffentlicht ersten Roman „Engelsjuzenda“

„Was würdest du tun, wenn du eine Massenvernichtung überleben würdest?“ – Diese Frage stellt Luisa Motschilnig in ihrem Debütroman „Engelsjuzenda“, in welchem sie ihre Protagonistin genau jenes Schicksal erleiden lässt: Die 22-jährige Leandra führt ein ganz normales Leben, als sich plötzlich alles ändert. Es herrscht Krieg und durch eine Katastrophe wird alles menschliche Leben ausgelöscht, nur Leandra überlebt. Und bald schon zeigt sich der Grund: Sie ist ein Engelsjuzenda. Was das bedeutet, kann ab dem morgigen Samstag, 25. Juli in Luisa Motschilnigs Fantasy-Roman nachgelesen werden, denn dann erscheint ihr Erstlingswerk.

Die Antwort der Autorin auf die eingangs gestellte Frage, fällt eher ernüchternd aus: „Wie ich mich kenne, wäre ich zunächst einmal fertig mit den Nerven und würde einiges an Zeit brauchen, um mich zu sammeln. Danach würde ich eventuell nach Nahrung und weiteren Überlebenden suchen.“

Daran zeigt sich: Luisa und Leandra mögen auf den ersten Blick viele Gemeinsamkeiten haben, doch sind von Grund auf verschieden. Luisa ist gelernte Feinwerkmechaniker-Meisterin und arbeitet derzeit hauptberuflich als Gruppenleiterin in der mechanischen Fertigung einer Werkstatt für behinderte Menschen in Karlsruhe. Zeit zum Schreiben findet sie demnach nur nach Feierabend oder am Wochenende. Doch die Jungautorin setzt sich nicht unter Druck. Sie zwingt sich zu nichts, vielmehr schreibt sie, wenn ihr danach ist. Inspiration findet die Heidelsheimerin in Büchern, Menschen oder der Musik.

Luisa Motschilnig veröffentlicht Debütroman „Engelsjuzenda“Woher kam die Idee einen Fantasy-Roman zu schreiben?

Ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte Luisa Motschilnig bereits in ihrer Jugend. Damals fing sie an, mit ihrer Cousine fantasievolle Texte zu schreiben. Ein Hobby, das die 23-jährige demnach bis ins junge Erwachsenenalter fortführte und an dessen vorübergehendes Ende nun ihr erster Roman markiert.

Die Buchautorin ist selbst ein großer Fantasy-Fan, besonders Engel haben es ihr angetan. Kein Wunder also, dass Luisa Motschilnigs Debütroman ebenjene Thematik behandelt. Das Skript zu „Engelsjuzenda“ begann die Autorin bereits vor Jahren zu schreiben, ließ es jedoch zwischenzeitlich ruhen, bis es beinahe in Vergessenheit geriet. Vor anderthalb Jahren fiel der Hobby-Schriftstellerin das angefangene Manuskript beinahe zufällig in die Hände. Da beschloss sie, es, generalzuüberholen und sinnierte über den finalen Plot.

Welche Schwierigkeiten pflasterten den Weg bis zum Erscheinen des Buches?

Von der ersten Idee bis zum fertigen Buch galt es für Luisa Motschilnig einige Hürden zu nehmen. So stand sie lange Zeit vor der Frage, ob sie sich für einen Verlag oder das Selfpublishing entscheiden sollte. Die größere Freiheit, insbesondere bei der Covergestaltung, führte die Autorin letztlich zum Selfpublishing. Als echter Zeitfresser stellte sich die Korrektur heraus, die im Endeffekt genauso lang dauerte wie der Schreibprozess. Denn sowohl die Autorin als auch Testleser und Lektoren überprüfen den Text auf Fehler, die es dann im Nachgang zu verbessern gilt.

Das Feedback auf „Engelsjuzenda“ ist bisweilen überwiegend positiv, was auch an der Tatsache liegen mag, dass sich der Leserkreis bisher hauptsächlich auf Freunde und Familienmitglieder der Autorin beschränkt. Vonseiten ihrer Familie erfährt Luisa Motschilnig viel Unterstützung, sei es in Bezug auf das Marketing oder Textideen. Das Zusammenspiel aus einer guten Story und den Charakteren macht für die Autorin ein gutes Buch aus. Mit „Engelsjuzenda“ möchte sie anderen Personen eine Freude machen. Sie möchte ihren Lesern zeigen, dass der Glaube an sich selbst alles verändern kann.

Wie viel Kraichgau steckt in „Engelsjuzenda“?

Für die Zukunft wünscht sich Luisa Motschilnig, dass ihr Buch den Lesern gefällt und dass sie vielleicht eines Tages von der Schriftsteller-Tätigkeit leben kann. Und ein kleiner Tipp unsererseits an alle aufmerksamen Leser aus der Region: Vielleicht zeigen die Orte des Geschehens im Roman ja die ein oder andere Parallele zu Luisas Heimatdorf Heidelsheim.

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