Oberbürgermeister Martin Wolff (vorne im Bild), Bürgermeister Michael Nöltner (rechts) und das Gartenschau-Team um Stadtbaudirektor Karl Velte (4. von links) im „Grünen Wohnzimmer“ auf dem Marktplatz in Bretten | Fotos: pa

BRETTEN | Informationen im „Grünen Wohnzimmer“

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23.06.2020 | Stadtverwaltung präsentierte Gartenschau-Konzept auf dem Marktplatz

Mit einer erfolgreichen Bürgerinformation nahm die Bewerbung um die Gartenschau in Bretten am Samstag erneut Fahrt auf. Auf dem Marktplatz stellte das Gartenschau-Team des Technischen Rathauses das Konzept für die geplante Gartenschau vor. Ein „Grünes Wohnzimmer“ lud Passanten ein, sich als Gartenschau-Unterstützer fotografieren zu lassen.

Gezeigt wurde, wie im Südosten der Brettener Altstadt eine Parklandschaft mit attraktiven Fuß- und Radwegen an den Stellen entstehen soll, die heute städtebaulich unattraktiv, versiegelt und stark befahren sind, wie an der Wilhelmstraße, an der Stadtbahnhaltestelle „Stadtmitte“, auf dem Gelände des jetzigen Baumarkts und Am Seedamm. Vorhandene Grünflächen sollen aufgewertet und gemeinsam mit vielfältigen neu geplanten Grünbereichen einen attraktiven Grüngürtel in V-Form bilden.

Wasserläufe werden aufgeweitet, renaturiert und erlebbar gemacht, wie etwa am Zusammenfluss von Weißach und Salzach auf dem Vereinsgelände des TV Bretten und am Brühlgraben, wo ein Radweg direkt am Ufer entlangführen soll.

Mitte Juli dieses Jahres kommt die für die Vergabe zuständige Gartenschau-Fachkommission des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zu einer Begehung nach Bretten. Im Herbst dieses Jahres fällt dann die Entscheidung, ob Bretten den Zuschlag für eine der Gartenschauen in den Jahren 2031, 2033 oder 2035 erhält.

„Die Gartenschau ist eine großartige Chance, unsere Stadt in eine attraktive, nachhaltige und klimagerechte Stadt zu entwickeln. Darüber hinaus ist die Gartenschau auch das Substrat aus der Bürgerbeteiligung zum Mobilitätskonzept und den Ergebnissen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK)“, erklärte Oberbürgermeister Martin Wolff. Es spiegele die städtebauliche Planung der nächsten 15 Jahre wider. Ein Teil der Vorhaben solle deshalb auch dann umgesetzt werden, wenn Bretten keinen Zuschlag für die Gartenschau erhalte, so Wolff. „Eine Gartenschau mit Förderung durch das Land Baden-Württemberg würde allerdings einen deutlichen neuen Impuls für Brettens naturräumliche, städtebauliche, verkehrliche und touristische Entwicklung geben. Daher hoffe ich, dass wir den Zuschlag erhalten“.

Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Nöltner und dem Gartenschau-Team vom Technischen Rathaus um Stadtbaudirektor Karl Velte stand Martin Wolff den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Wichtiger Bestandteil der Gartenschau-Bewerbung ist die umfassende Information und Beteiligung der Bürger. Deshalb wird es am Mittwoch, den 1. Juli 2020, von 9 bis 12 Uhr, eine weitere Info-Veranstaltung auf dem Marktplatz geben.

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