Foto Braunecker: (von links nach rechts) Ingeborg Wochlik, Prof. Dr. h.c. Günther Meck, Christa Weymann

Bis SO 02.02. | Neue Ausstellung – Kunst im Dialog

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Östringen | In der Gustav-Wolf-Galerie in Östringen sind vom 1. Dezember bis 2. Februar Gemälde von Günther Meck, Christa Weymann und Ingeborg Wochlik zu sehen.

Ihre abstrakten Werke präsentieren die Künstler unter dem Leitmotiv `Dialog´, das sowohl auf die stille Zwiesprache der ausgestellten Bilder mit dem Betrachter Bezug nimmt und zugleich auch auf die durch unmittelbare Nähe und Nachbarschaft ausgelösten Wechselwirkungen zwischen den Exponaten.

Der 84-jährige Günther Meck ist seit 1970 freischaffend tätig und zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen dokumentieren die breite Anerkennung der Fachwelt für seine Kunst. Schon vor 50 Jahren wurde Meck beim Grand Prix de New York die Bronzemedaille in der Kategorie Abstrakte Kunst verliehen, seither wurde er unter anderem mit dem Ehrenpreis der Stadt Salzburg in der Kategorie Freie Malerei sowie mit einer Goldmedaille auf der Biennale Venedig bedacht.

Über viele Jahrzehnte hinweg war er in aller Welt unterwegs und erforschte auf seinen Reisen die Kunst längst untergegangener Kulturen. Insbesondere in Bezug auf die wirkmächtige Symbolsprache der Farben hat der mittlerweile 84-Jährige dabei neben Unterschieden, die sich aus der jeweiligen natürlichen und geschaffenen Umgebung bestimmter Kulturen erklären, ganz unabhängig von Zeitläuften und Entfernungen eine Reihe übergreifender Konstanten identifiziert, die er auch in seinen in Östringen ausgestellten Werken aufgreift.

Unter anderem als Dozent an der Mannheimer Hochschule für Technik und Gestaltung, im Rahmen einer Professur am Internationalen Kunstforum im österreichischen Millstatt sowie als Leiter zahlreicher Kurse und Studiengruppen gibt Meck sein Wissen und Können seit jeher weiter.

In Östringen stellt Meck zusammen mit seinen langjährigen Schülerinnen Christa Weymann und Ingeborg Wochlik aus, die in ihrer Malerei jedoch längst auch eine eigene Farben- und Formensprache entwickelt haben.

Die Arbeiten von Christa Weymann, bei denen sie sich in einer abstrakten Farben- und Formensprache mit Themen aus der Natur befasst, sind von Intuition, Emotion und Spontaneität geprägt. Unterschiedliche Farben, Flächen und Formen fügen sich in ihren häufig auch von Brüchen, Fragmenten und Stilelementen der Collage geprägten Gemälden zu harmonischen Kompositionen zusammen.

Ingeborg Wochliks in Östringen ausgestellte Bildwerke sind von der Dominanz der Farbe Rot geprägt, auch bei Wochlik leiten sich Wirkung und Aussage der Bilder von Farbgebung und Abstraktion und weniger von figürlicher Darstellung ab.

In seiner Einführung zu der  Ausstellung in Östringen, die ihren Reiz nicht zuletzt aus der Zwiesprache der durchaus unterschiedlichen Schaffensweise verschiedener Künstler schöpft, lud der Kunstexperte Rembert Baumann auch den Betrachter zu einem inneren „Dialog“ mit den ausgestellten Werken ein

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