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von links: Jan Bönisch (Geschäftsleitung HOFA), Peter Kampen (Leitung Arbeitsvorbereitung Lebenshilfe), Jochen Sachse (Geschäftsleitung HOFA), Markus Liebendörfer (Geschäftsführung Lebenshilfe) und Uwe Kemm (Betriebsstättenleiter Lebenshilfe) | Foto: Blaustall

Bruchsal / Karlsdorf-Neuthard | „Made in Brusl“ für China

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19.05.2021 | Als die Lebenshilfe Bruchsal das letzte Mal einen Container für China gepackt hatte, stand das Schiff anschließend im Stau vor dem Suez-Kanal.

Hoffentlich geht es dieses Mal schneller, hofft das Team von HOFA-Akustik und deren chinesischer Handelspartner. Während Billigware aus China den Weltmarkt flutet, gehen HOFA und Lebenshilfe den umgekehrten Weg und liefern hochwertige, handverarbeitete Akustikmodule nach Fernost.

„Seit einigen Jahren pflegen wir eine sehr gute Geschäftsbeziehung zu einem Reseller unserer Akustikmodule in China“, sagt Jan Bönisch, Juniorchef bei HOFA.

Der Partner stattet luxuriöse chinesische Wohnzimmer und High-End HiFi-Räume aus – nicht nur mit den Akustikmodulen, die in Karlsdorf entwickelt und in Bruchsal gebaut werden, sondern auch mit in Berlin handgefertigten Lautsprechern, die sich in der Preisklasse eines Oberklassen-PKW bewegen.

Seit über 15 Jahren arbeitet HOFA schon mit der Lebenshilfe zusammen. Was in Karlsdorf als reines Tonstudio begonnen hatte, kümmert sich heute auf mehreren Ebenen um den guten Ton mit College-Kursen und Plug-Ins für Tontechniker, Tonträger-Produktion und eben den Akustik-Modulen.

Da gibt es Diffusoren, die zwar wie ein Setzkasten aussehen, aber den Schall verteilen, wogegen Absorber mit ihrer Textiloberfläche den Hall reduzieren und Basstraps für einen festen Raumklang der tiefen Frequenzen sorgen.
Schon früh war HOFA-Gründer Jochen Sachse klar, dass die Module in den Behindertenwerkstätten der Lebenshilfe gebaut werden sollen, zumal er bereits als Zivildienstleistender die Einrichtung kennengelernt hatte: „Schon bei der Entwicklung hab ich darauf geachtet, dass die Module im Holzbau gut zu verarbeiten sind.“

Foto: Blaustall

Zwei Monate lang wurde bei der Lebenshilfe ordentlich rangeklotzt, um den aktuellen Container mit 1000 Modulen befüllen zu können. „Da packen auch mal die Gruppenleiter mit an“, sagt Fred Einsele, Produktkoordinator bei der Lebenshilfe.

Rund 25 Personen waren beteiligt, von der Schreinerei über die Textilabteilung bis zur Verpackung, Lagerung und Versand. Neben Rollroste für Betten, Präsentkisten für Weinhändler oder Nistkästen für den Naturschutzbund haben die Akustik-Module das größte Auftragsvolumen.

„Es ist wichtig, dass ein Produkt immer die gleichen Abläufe hat und lange produziert wird, um nicht immer neu einlernen zu müssen“, sagt Einsele. Bei dem Erfolgsmodell und der weltweiten Anerkennung wird es wohl „made in Brusl“ noch lange geben.

 

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