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Bad Schönborn | Jan Frodeno dominiert den Sparkasse IRONMAN 70.3 Kraichgau powered by KraichgauEnergie

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 Bericht & Video | Der hochdekorierte Triathlet aus Köln dominiert auch im Kraichgau.

Obwohl Lukas Schwoik schneller beim Schwimmen war, wechselte die Führung zu Jan Frodeno. Er baute seinen Vorsprung beim Radfahren sekundenweise aus, jedoch beim Laufen Runde um Runde seinen Vorsprung im Minutenrhythmus vergrößerte. Im Ziel in Bad Schönborn ist der zweimalige Ironman-Weltmeister nach 3:53:06 Stunden, ganze 12 Minuten vor dem Bochumer Patrick Dirksmeier.

Wie erwartet: Jan Frodeno unter 4 Stunden

Keine vier Stunden zeigte die Uhr als Frodeno durchs Ziel lief und ließ damit auch alle, die sich eine Chance ausgerechnet hatten, deutlich hinter sich. Der Wiesentaler Markus Rolli kam als Vierter ins Ziel. Ein exzellentes Ergebnis, auch wenn er natürlich gerne auf dem Podest gestanden hätte.

Insgesamt 4200 Athleten durften wir über die verschiedenen Distanzen am Wochenende begrüßen; 2700 davon alleine über die IRONMAN 70.3 Distanz. Angefeuert wurden sie von über 35.000 Zuschauern entlang der Strecke, die sich das Ereignis im Kraichgau nicht entgehen lassen wollten.

Trotz angekündigter Ansage von Franz Löschke, dass er es überragend fände „einen Sprint gegen Jan Frodeno im Zieleinlauf liefern könnte“, musste dieser leider das Rennen wegen einer defekten Schaltung seines Bikes abbrechen –  nachdem er die ersten 30 Km der Strecke noch bewältigen konnte.

Platzierung:

1. Jan Frodeno (3:53:06 Stunden)
2. Patrick Dirksmeier (4:05:15 Stunden)
3. Lukasz Wojt (4:06:24 Stunden)

IRONMAN 70.3 heißt: 

1,9 Kilometer Schwimmen im Hardtsee Ubstadt-Weiher – 90 Kilometer Radfahren durch die wunderbare Kraichgau-Landschaft (Östringen und Kraichtal) – 21,1 Kilometer langen Laufstrecke mit Start- und Ziel in Bad Schönborn – Temperaturen über 30 Grad.

KraichgauTV-Video:Siegereinlauf und ein erstes Interview

 

Bei den Frauen dominierte die Dänin Helle Frederiksen mit einer überzeugenden und konstanten Leistung das Rennen.

Bei den Frauen war Helle Frederiksen mit ihrer überzeugenden Leistung rundum zufrieden – sie steigerte sich auf der Radstrecke von Platz 2 auf Platz 1 und ließ ihre Mitstreiterinnen weit hinter sich.  So meinte sie bereits bei der Pressekonferenz: „Letztlich musst du dich auf dich fokussieren. Nur so kannst du dein Bestes geben. Das werde ich definitiv beim Rennen am Sonntag tun. Wenn das alle machen, wird es ein wirklich spannendes Rennen“ – da hatte sie nicht zu viel versprochen.

Anna-Lena Pohl startete als Schwimm-Favoritin ins Rennen, und fiel während des Rennes auf der Radstrecke auf den 2. und sogar 3. Platz ab bis sie schließlich nicht mehr bei den Führenden nicht mehr mithalten konnte. Somit kam auf das Podest mit Platz 2 Alexandra Tondeur, welche bereits an der Pressekonferenz meinte: „Für mich ist das große Ziel Hawaii. Dafür muss ich mich dieses Jahr im September qualifizieren und brauche dafür vorher ein paar Rennen, die mich optimal darauf vorbereiten, sowie das hier im Kraichgau.“ – diesem Traum ist sie nun näher gerückt.

Als 3. Platzierte kam Katrien Verstuyft (BER) auf das Podium, welche in Bestform auf Platz 4 liegend sich konstant steigern konnte und sich nun auch in Deutschland einen Namen in der Triathlon-Szene verschaffen konnte. Die Flower Zeremonie zeigte strahlende Siegerinnen.

Tag der Heldinnen und Helden

Im Gegensatz zu anderen Sportarten stehen hier Profis und „Amateure“ aus allen Altersklassen Seite an Seite an der Startlinie. Nach dem Start zieht sich das Feld auf. Und lange nachdem die Siegerehrung vorbei war, liefen noch immer zahlreiche Teilnehmer ihre Runden.

Wieder andere feierten bereits in den VIP-Zelten. So auch die Bürgermeister der IronMan Gemeinden Kraichtal und Ubstadt-Weiher, die auf „ihren“ dritten Mann im Rennen warteten, Bad Schönborns Bürgermeister Klaus Detlev Huge. Dieser behauptete sich immerhin im Hauptfeld.

Und wirklich jede und jeder der teilnahm wurde so zum Helden für diesen Tag. Alle, die bei über 30° und brennender Sonne ihre Runden gedreht hatten, haben eine riesen Leistung abgeliefert. Auch wenn die ersten den größten Applaus für sich hatten, allen anderen von dieser Stelle: Respekt! Und so kann man wohl sehr zufrieden sein, wenn so ein Tag weitgehend reibungslos verläuft.

Im Kraichgau hat’s mal wieder geklappt. Feiern, Abbauen, Ausruhen. Weiter geht’s im nächsten Jahr!

 

 

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