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GONDELSHEIM | Die Gemeinde sagt den Hitze-Inseln den Kampf an | Bürgermeister stellt einen Sofort-Etat über 10.000 Euro für Maßnahmen zur Verfügung

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02.08.2022 | Die Klimaexperten rechnen in den nächsten Jahren mit vermehrten Hitzewellen und häufigerem Starkregen. „Unsere Aufgabe als Gemeinde ist es, die Bürgerinnen und Bürger vor diesen Naturereignissen entsprechend zu schützen“, sagt Gondelsheims Bürgermeister Markus Rupp und ergänzt:

„Beim Thema Hochwasserschutz sind wir erfreulicherweise schon sehr weit. In den vergangenen Jahren wurden bereits viele Maßnahmen umgesetzt.“

Weitere folgen, beispielsweise zusätzliche Schutzmauern an der Saalbach.

Hinsichtlich der Vermeidung von Hitze-Inseln als Folge der hohen Temperaturen stellte Bürgermeister Rupp in der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung einen Sonder-Etat von 10.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen Sofort-Maßnahmen zur Durchgrünung der Gemeinde Gondelsheim finanziert werden.

„Die vier Fraktionen im Gemeinderat sind nun aufgerufen, entsprechende Vorschläge zu unterbreiten“,

sagt er. Bis Mitte August sollen diese vorliegen, um möglichst zeitnah Hitze-Inseln entgegenzuwirken. Das erfolgt dann in Abstimmung und Prüfung mit Verwaltung und Klimaschutzbeauftragtem.

Eine Hitze-Insel ist beispielsweise der Rathausplatz mit seiner großen Fläche an Pflasterbelag. Bürgermeister Rupp könnte sich vorstellen, dort als ad hoc-Maßnahme transportable Pflanzenkübel aufzustellen und Sitzgelegenheiten mit entsprechenden Wasserbecken zur Abkühlung wie auf der Gartenschau Eppingen anzubieten. Dort könnte ebenso ein Wasserspender mit Trinkwasserwie wie auch auf dem Marktplatz installiert werden.

Eine weitere Möglichkeit liegt zweifellos in einer besseren Erlebbarkeit der Saalbach liegen, in dem man Stellen schafft, um sich an oder gar in der Saalbach zu erfrischen.

Solche Maßnahmen oder eben jetzt im Sofortprogramm das Nachpflanzen von Bäumen, Hecken, Gräsern können nur auf gemeindeeigenem Grund und Boden erfolgen. „Aber natürlich soll das auch als Anregung für alle Bürgerinnen und Bürger dienen, auf den eigenen Grundstücken ebenfalls aktiv zu werden“, regt Rupp an und stellt ein kommunales Klimaschutz-Förderprogramm für Private nach den Sommerferien in Aussicht.

Zudem stehen Gemeinde und Klimaschutzbeauftragter in engem Kontakt mit der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe, um ein gemeinsames Konzept zur Linderung der Hitze-Folgen zu erarbeiten.

„Unser Ziel ist es, bei der Beseitigung von Hitze-Inseln bald ebenso weit zu sein wie beim Hochwasserschutz“, so Rupp.

 

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EIN KOMMENTAR

  1. Ein guter Ansatz! Aber letztendlich ist jede Bebauung eine Hitzeinsel. Und es gibt hier genug Bürgermeister, die sich in ihren Neubau- und Gewerbegebieten regelrecht suhlen. Konkrete Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung? Fehlanzeige!