Generation vier übernimmt: Peter (2. von links) und Mario Harsch (3. von links) folgen ihrem Vater Rolf Harsch (rechts) in der Geschäftsführung der Brettener Firmengruppe. Andreas Neff (links) vervollständigt das Führungstrio. Foto: Dennis Rauscher, Harsch Bau

Vierte Generation übernimmt bei Harsch in Bretten: Verantwortung bleibt in der Familie

BRETTEN, Januar 2026 | Der Name Harsch steht in Bretten und weit darüber hinaus seit Jahrzehnten für Bauen, Beständigkeit und Verlässlichkeit. Zum Jahresbeginn haben mit Peter Harsch und Mario Harsch nun die Söhne des langjährigen geschäftsführenden Gesellschafters Rolf Harsch die Verantwortung in der Geschäftsführung übernommen. Gemeinsam mit Andreas Neff, der diese Rolle bereits seit 2016 innehat, führen sie das Unternehmen in die nächste Phase, teilte die Firmengruppe mit.

Die enge Verbindung von Familie und Unternehmen hat bei Harsch Tradition. Gegründet wurde das Bauunternehmen bereits im Jahr 1919 von Rudolf Harsch in Bretten. Seitdem ist der Betrieb über mehrere Generationen hinweg in Familienhand geblieben und stetig gewachsen. Rolf Harsch, Enkel des Firmengründers, prägte die Entwicklung der Gruppe über Jahrzehnte maßgeblich und führte sie zu ihrer heutigen Größe. Mit dem Eintritt von Peter und Mario Harsch in die Geschäftsführung setzt sich diese generationsübergreifende Linie nun fort.

Familie als Garant für Werte und Kontinuität

Als familiengeführtes Unternehmen stehe die jetzige Übergabe für Kontinuität, langfristiges Denken und den Erhalt gewachsener Werte. Rolf Harsch zieht sich damit aus dem operativen Geschäft zurück, bleibe der Firmengruppe jedoch als Verwaltungsrat verbunden. Die neue Führung setzt damit auf einen klaren Kurs: Bewährtes fortführen und zugleich zukunftsfähig bleiben – auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für die Baubranche.

Diese Haltung präge nicht nur die Unternehmensführung, sondern auch den Umgang mit den Mitarbeitenden, so die Presseinformation. Viele von ihnen arbeiten bereits in zweiter oder dritter Generation bei Harsch. „Beständigkeit statt Fluktuation und Vertrauen in unsere Belegschaft“ beschreiben Peter und Mario Harsch als zentralen Bestandteil der Unternehmenskultur.

Ein prägender Arbeitgeber der Region

Mit rund 500 Beschäftigten zählt Harsch zu den bedeutenden Arbeitgebern der Region. Besonders die Nachwuchsförderung spiele dabei eine große Rolle: Nach Unternehmensangaben liegt die Übernahmequote nach der Ausbildung bei entsprechender Qualifikation nahezu bei 100 Prozent. Geschäftsführer Andreas Neff betont die Verantwortung, die damit einhergeht: Hohe Kundenzufriedenheit, Verlässlichkeit und Vertrauen seien nicht nur gegenüber Auftraggebern, sondern ebenso gegenüber der Belegschaft entscheidend. „Diesen Ruf als verlässlicher Partner mit einem sehr umfangreichen Leistungsspektrum werden wir weiter konsolidieren und ausbauen“, so Neff.

Schlüsselfertiges Bauen, Festpreise und
garantierte Termine als Qualitätsmerkmale

Inhaltlich steht Harsch seit Jahren für schlüsselfertiges Planen und Bauen im Industrie- und Gewerbebau. Vom Grundstückserwerb über Planung, Projektentwicklung und Finanzierung bis zur Umsetzung greifen die einzelnen Bereiche ineinander. „Festpreise und garantierte Fertigstellungstermine haben unsere Firmengruppe positiv am Markt etabliert“, erläutert Rolf Harsch.

Darüber hinaus ist das Unternehmen im Ingenieur-, Tief- und Straßenbau tätig, ebenso im Versorgungs- und Rohrleitungsbau sowie in der Transportbetonherstellung. Nachhaltigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle: Firmeninternes Baustoffrecycling gehört heute selbstverständlich zu den Abläufen.

Bezahlbarer Wohnraum als gesellschaftliche Aufgabe

Auch der Wohnungsbau ist Teil der Unternehmensstrategie. Den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sieht die Geschäftsführung als gesellschaftliche Herausforderung. Beispiele dafür finden sich unter anderem im Brettener Wohnquartier Steinzeugpark mit 82 Wohnungen in modularer Bauweise. Weitere Projekte wurden in Heilbronn, Rheinstetten sowie in Ölbronn-Dürrn realisiert.

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