BRUCHSAL, 25. FEBRUAR 2026 | Nach dem Brand mehrerer Gartenhütten in der Kleingartenanlage „Hanfröste“ ermittelt die Polizei wegen mutmaßlicher Brandstiftung. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 60.000 Euro.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe setzten bislang Unbekannte in der Nacht auf Mittwoch gegen 2:30 Uhr mehrere Gartenhütten im Bereich „Hanfröste“ in Brand. Drei Hütten gerieten in Vollbrand, zwei weitere wurden beschädigt.
Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer löschen und ein Übergreifen auf weitere Hütten verhindern. Im Zuge der Spurensicherung sicherten die Ermittler unter anderem Videoaufnahmen von den mutmaßlichen Tatörtlichkeiten. Die Auswertung dauert an.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 60.000 Euro. Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugen gesucht
Die Polizei bittet insbesondere Personen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich der Kleingartenanlage gemacht haben, sich zu melden. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0721 666 5555 entgegen.
WIR BERICHTETEN
BRUCHSAL, 25. FEBRUAR 2026 | In der Kleingartenanlage Hanfröste sind in der Nacht fünf Gartenhütten und ein Unterstand vollständig abgebrannt. Die Feuerwehr Bruchsal war mehr als vier Stunden im Einsatz, die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Um 2:35 Uhr wurde die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Bruchsal und Büchenau in die Kleingartenanlage Hanfröste 3 des Obst- und Gartenbauvereins 1879 e. V. Bruchsal neben der Bahnlinie am Eisweiher alarmiert. Ein vorbeifahrender Triebfahrzeugführer hatte den Brand entdeckt und den Notruf abgesetzt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen fünf Gartenhütten sowie ein Unterstand in Vollbrand. Vier Hütten befanden sich nebeneinander, eine weitere größere Gartenhütte mit angrenzendem Unterstand brannte in einiger Entfernung. Zunächst war nur die Abteilung Bruchsal alarmiert worden. Aufgrund der Lage wurde Vollalarm für die Abteilung Bruchsal ausgelöst und die Abteilung Büchenau nachgefordert.
Unter Atemschutz brachten die Einsatzkräfte den Brand an zwei Brandstellen mit insgesamt fünf C-Rohren unter Kontrolle. Während der Löscharbeiten zündeten zahlreiche in den Hütten gelagerte Druckgasbehälter. Die Feuerwehr ging mit besonderer Vorsicht und ausreichendem Abstand vor.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung kam ein Abrollbehälter Wassertank mit 8000 Litern Löschwasser zum Einsatz. Zusätzlich wurde mit drei Löschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet.
Während der Löscharbeiten nahmen Polizei und Kriminaldauerdienst die Ermittlungen auf. Die Brandursache ist nach Angaben der Polizei derzeit unklar. Der Notdienst des Energieversorgers schaltete im betroffenen Bereich die Stromversorgung ab.
Eine Einsatzkraft verletzte sich leicht und wurde ambulant versorgt. Zur Absicherung stand ein Rettungswagen bereit. Die Feuerwehr Bruchsal war unter Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 50 Einsatzkräften bis 7:09 Uhr im Einsatz. Auch Bürgermeister Andreas Glaser verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage.
Die Ermittlungen zur aktuellen Brandursache dauern an. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.
Mehrere Brände in den vergangenen Monaten
Bereits Anfang und Frühjahr 2025 war es in der Kleingartenanlage Hanfröste sowie im Bereich Salinengraben/Franz-Sigel-Straße zu mehreren Bränden von Gartenhütten und Unterständen gekommen. Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts der Brandstiftung. Damals entstand Sachschaden von über 40.000 Euro.
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