PHILIPPSBURG | Einst Residenzstadt, später mächtige Festung und schließlich Schauplatz eines verheerenden Bombardements: Philippsburg blickt auf eine Geschichte zurück, von der im heutigen Stadtbild vieles erst auf den zweiten Blick zu erkennen ist. Gemeinsam mit Stadtführer Lino Geisler macht sich unsere Moderatorin Gaby auf Spurensuche.
Die Reise in die Vergangenheit beginnt mitten im Rathaus Philippsburg. Dort steht ein außergewöhnliches Festungsmodell, das sichtbar macht, was draußen längst verschwunden ist: die einst gewaltige Festung Philippsburg mit ihren Bastionen, Gräben und Verteidigungsanlagen.
Ein Modell macht das verschwundene Philippsburg wieder sichtbar
Lino Geisler führt die Moderatorin am Modell durch mehrere Jahrhunderte Stadtgeschichte. Er erzählt vom mittelalterlichen Udenheim, der früheren Residenz der Fürstbischöfe von Speyer, vom Ausbau zur bastionierten Festung und von einer Zeit, in der Wasser, Sümpfe und mächtige Verteidigungswerke das Bild der Stadt bestimmten.
Auch die Geschichte des Modells selbst führt weit über Philippsburg hinaus. Das historische Vorbild befand sich in Paris; die heute im Rathaus ausgestellte Replik zeigt, wie die Festungsstadt einst ausgesehen haben soll. Damit wird ein Stück Stadtgeschichte greifbar, das sich bei einem Spaziergang durch das heutige Philippsburg kaum noch erkennen lässt.
hinaus zu den historischen Spuren in der Stadt
Genau deshalb geht die Spurensuche draußen weiter. Gemeinsam ziehen Moderatorin und Stadtführer vom Rathaus durch die Straßen von Philippsburg. Auf dem Marktplatz führt der Weg schließlich zum Kugeldenkmal. Es erinnert an die Zerstörung der Stadt im Jahr 1799, als Philippsburg tagelang bombardiert wurde.

Warum wurde ausgerechnet eine Pyramide aus Kanonen- und Mörserkugeln zum Denkmal? Was hat der heutige Straßenverlauf noch mit der ehemaligen Festungsstadt zu tun? Und warum spielte Philippsburg über Jahrhunderte eine weit größere strategische Rolle, als man beim heutigen Stadtbild vermuten würde?
Der Filmbericht verbindet historische Bilder im Kopf mit den Orten von heute. Lino Geisler zeigt dabei nicht nur Jahreszahlen und Bauwerke, sondern erklärt direkt an den Schauplätzen, wie sich Philippsburg von der Residenzstadt über die Festungs- und Garnisonsstadt bis zum heutigen Stadtbild verändert hat.
Jetzt den Filmbericht ansehen und Philippsburgs Geschichte zwischen Festungsmodell, Rathaus, Marktplatz und Kugeldenkmal entdecken.

















