Landtagswahl 2026 | Bruchsal


Am 8. März 2026 wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Für den Wahlkreis 29 Bruchsal trafen dazu Thorsten Schwarz (CDU), Nicole Heger (Bündnis 90/Die Grünen) und Christian Holzer (SPD) im KraichgauTV-Studio aufeinander. Drei Kandidierende, drei politische Ansätze und viele gemeinsame Themen aus der Region.

28.01.2026 | Schnell zeigte sich, wo die größten Herausforderungen liegen. Die finanzielle Lage der Kommunen bereitet allen Sorgen. Einig waren sich die drei in der Diagnose, deutlich unterschiedlicher jedoch in den Lösungsansätzen. Während die einen mehr Unterstützung von Bund und Land fordern, setzen andere stärker auf Bürokratieabbau oder eine wirtschaftlich starke Basis, um Städte und Gemeinden handlungsfähig zu halten.

Auch beim Thema Bildung lagen die Ziele nah beieinander, die Wege dorthin jedoch nicht immer. Diskutiert wurden unter anderem Ganztagsangebote, frühe Förderung und die Frage, wie Lehrkräfte entlastet werden können. Gleichzeitig ging es darum, wie Kitas und Schulen langfristig verlässlich finanziert werden sollen.

Konkreter und kontroverser wurde es beim Thema Wohnen. Wie kann schneller mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen? Welche Rolle spielen Förderprogramme, Bau-Standards oder Genossenschaften? Und wie stark sollte das Land in den Wohnungsmarkt eingreifen, um steigende Mieten zu bremsen?

Zum Ende der Runde ging es um Altersarmut und um die Frage, welche Stellschrauben das Land überhaupt drehen kann.

Doch es bleibt die entscheidende Frage: Warum sollte man genau einen dieser Kandidierenden wählen?

Antworten darauf liefert das Video-Interview mit der kompletten Diskussion und den Abschlussstatements der Kandidaten.

Wer den Wahlkreis Bruchsal noch ausführlicher beleuchtet lesen möchte, findet den gesamten Beitrag außerdem im aktuellen Willi Magazin (Ausgabe Februar 2026).

Als Direktkandidaten treten im Wahlkreis Bruchsal neben Schwarz, Heger und Holzer außerdem Niclas Moldenhauer (FDP), Tobias Dammert (AfD), Saltanat Abduvaliev (Die Linke) und Ronals Schmidt (Die Partei) an.

Für die Zweitstimme stehen darüber hinaus weitere Parteien zur Wahl. Dazu zählen Freie Wähler, dieBasis, KlimalisteBW, ÖDP, Volt, Bündnis C, Partei der Humanisten, BSW, Partei für Verjüngungsforschung, Die Gerechtigkeitspartei, PDR, PDf, Tierschutzpartei und WerteUnion.

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3 Feedback

  1. Warum wird die AFD als zweitstärkste Partei nicht vorgestellt? Welches Ziel wird damit verfolgt von der Landfunker Redaktion ? Bitte um Antwort

  2. Richard Buttinger

    warum wird die Afd nicht eingeladen ????

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