Symbolbild (Landfunkerarchiv)

Fast zwei Millionen Euro für die Region: Baden-Württemberg stärkt Ländlichen Raum

Bretten / Kraichtal / Oberderdingen / Zaisenhausen, 03. März 2026 | Das Land Baden-Württemberg stellt im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) rund 1,99 Millionen Euro für kommunale Projekte in der Region bereit.

Wie das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bekannt gab, profitieren die Städte Bretten, Kraichtal, Oberderdingen sowie die Gemeinde Zaisenhausen von erheblichen Fördermitteln. Insgesamt fließen 1.992.445 Euro in Projekte zur Innenentwicklung, zur Grundversorgung und zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur.

Oberderdingen erhält größten Zuschuss

Den höchsten Betrag erhält Oberderdingen mit insgesamt 1.383.495 Euro. Davon entfallen 1.136.135 Euro auf Maßnahmen im Bereich Innenentwicklung und Wohnen im Kernort. In Flehingen und Sickingen werden Projekte zur Grundversorgung mit 174.960 Euro gefördert, in Großvillars fließen 72.400 Euro in die Innenentwicklung.

Bretten erhält insgesamt 311.040 Euro. Gefördert werden Maßnahmen in Büchig, Rinklingen und Sprantal, darunter Projekte im Bereich Wohnen, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen.

Auch Kraichtal profitiert mit 286.630 Euro. Unterstützt werden Vorhaben in Bahnbrücken, Menzingen, Neuenbürg und Unteröwisheim – jeweils im Bereich Innenentwicklung und Wohnen.

Für Zaisenhausen stehen 11.280 Euro zur Verfügung, ebenfalls für Maßnahmen zur Innenentwicklung.

„Lebensqualität im Ländlichen Raum sichern“

Die beiden Landtagsabgeordneten Ansgar Mayr (CDU) und Andrea Schwarz (Grüne) begrüßen die Entscheidung. „Baden-Württemberg hat einen starken Ländlichen Raum. Diesen wollen wir auch in Zukunft erhalten“, betonen sie. Die Förderung stärke Ortskerne, schaffe Wohnraum und unterstütze die kommunale Infrastruktur.

Landesweit werden im Rahmen des ELR in diesem Jahr 112,4 Millionen Euro bereitgestellt. Mehr als 1.100 Projekte aus den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen werden gefördert. Ziel ist es, die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen langfristig zu sichern.

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