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Mehr Wege zum Abitur: Zwei Schulen öffnen gemeinsam neue Perspektiven

FORST, 8. JANUAR 2026 | Für viele Kinder – und ebenso für ihre Familien – bedeutet diese Entscheidung vor allem eines: mehr Sicherheit und mehr Perspektiven. Mit dem neuen Oberstufenverbund zwischen dem Heisenberg Gymnasium Bruchsal und der Gemeinschaftsschule Forst wird ein Bildungsweg möglich, der bislang oft mit Schulwechseln, Unsicherheiten oder langen Entscheidungsprozessen verbunden war. 

Mit einer unterzeichneten Kooperationsvereinbarung haben zwei Forster Schulen heute den Grundstein für einen neuen Oberstufenverbund gelegt, der Schülerinnen und Schülern zusätzliche Bildungswege eröffnet. Gerade für Schülerinnen und Schüler auf E-Niveau (Das E-Niveau bezeichnet an der Gemeinschaftsschule das erweiterte Leistungsniveau, das inhaltlich auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet und einen Übergang zum Abitur ermöglicht) eröffnet der Verbund neue Chancen: Der Weg zu einem allgemeinen gymnasialen Abschluss soll künftig auch dann offenstehen, wenn der Bildungsweg nicht von Anfang an klassisch gymnasial verlief. Für Familien heißt das weniger Druck in frühen Schuljahren – und die Gewissheit, dass sich Leistungen und Entwicklungen ihrer Kinder auch später noch entfalten können.

Mehr Durchlässigkeit bedeutet mehr Zeit für Entwicklung – ohne vorschnelle Entscheidungen.

Dass es hier nicht nur um Verwaltung, sondern um gelebte Gemeinschaft geht, zeigte bereits der Rahmen der Unterzeichnung. Begleitet von den Schülersprecherinnen und Schülersprechern der SMV, die ihre Fragen offen einbrachten, und einer musikalischen Einlage der Sechstklässlerinnen und Sechstklässler mit Boomwhackers, wurde deutlich: Dieser Verbund wird von den Schülerinnen und Schülern selbst mitgetragen.

Geplant ist, dass der Oberstufenverbund bereits ab September startet – auch wenn die formale Rechtsverordnung noch aussteht. Für Eltern ist das ein wichtiges Signal: Beide Schulen übernehmen Verantwortung und denken Bildung langfristig. Sie setzen früh auf Zusammenarbeit, um jungen Menschen stabile und verlässliche Perspektiven zu bieten.

Für Familien heißt das: mehr Planungssicherheit, weniger Brüche – und neue Möglichkeiten direkt vor Ort.

Mit diesem Schritt übernehmen die beiden Schulen eine Vorreiterrolle in Sachen Chancengerechtigkeit. Der Oberstufenverbund ist damit nicht nur ein organisatorischer Meilenstein, sondern vor allem ein Gewinn für die Kinder und Jugendlichen – und für all jene Familien, die auf faire und durchlässige Bildungswege setzen.

Der Oberstufenverbund richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule auf E-Niveau und soll schrittweise ausgebaut werden.

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