Foto: Nico Morast

Von Massenbachhausen nach Bretten: Nico Morast tritt zur OB-Wahl an

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Bretten wählt ein neues Stadtoberhaupt

In Bretten steht eine Oberbürgermeisterwahl an, nachdem Martin Wolff angekündigt hat, zum 30. September 2024 vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Die OB-Wahl ist vor der Sommerpause geplant, mit dem 7. Juli als favorisiertem Datum. Ein möglicher zweiter Wahlgang könnte am 21. Juli folgen, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Gemeinderat.

Die erste Bewerbung

Nico Morast, derzeit Bürgermeister von Massenbachhausen, hat seine Absicht bekundet, bei der anstehenden Oberbürgermeisterwahl in Bretten zu kandidieren. Morast zeicnte in seiner Vorstellung das Bild eines erfahrenen Kommunalpolitikers, der auf eine 13-jährige Amtszeit als Bürgermeister zurückblickt. Er habe seine Karriere in der Verwaltung von der Pike auf begonnen hat, betont seine Verwaltungserfahrung und seine breit gefächerten Kenntnisse in verschiedenen Bereichen des kommunalen Lebens.

Sein kommunalpolitischer Werdegang ist durchaus beeindruckend. Während seiner Amtszeit in Massenbachhausen wurde er unter sechs Bewerbern bereits im ersten Wahlgang gewählt und erzielte bei der Wiederwahl eine Zustimmungsrate von 94,2 Prozent. Er war zu diesem Zeitpunkt der jüngste Bürgermeister Baden-Württembergs. Massenbachhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Heilbronn.

Werdegang und Leben

Nico Morast wurde am 31. Juli 1985 in Bretten geboren. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft und Verwaltung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim, wo er seinen Bachelor of Arts erwarb, startete er 2009 seine Karriere in der Kommunalverwaltung in Bretten. Sein beruflicher Höhepunkt war die Wahl zum Bürgermeister von Massenbachhausen im Oktober 2010, was ihn zum damals jüngsten Bürgermeister in Baden-Württemberg machte. Morasts Engagement erstreckt sich auch auf die Kreisebene, wo er seit 2014 im Kreistag des Landkreises Heilbronn aktiv ist und seit 2019 als Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion sowie als stellvertretender Vorsitzender des Kreistages fungiert.

Privat ist Morast seit Juni 2016 mit Caroline, einer Diplom-Finanzwirtin, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. In seiner knapp bemessenen Freizeit genießt er die Zeit mit seiner Familie und Freunden, betreibt einen kleinen Weinberg und teilt das Musikinteresse mit seiner Frau, die Querflöte spielt, während er Akkordeon und Keyboard spielt. Als begeisterter Sportler und langjähriger Jugendbetreuer bei der DFB-Stiftung Egidius Braun sieht er Sport nicht nur als Hobby, sondern als wichtigen Bestandteil seines Lebens, der Werte wie Teamgeist, Beständigkeit und Fairness fördert – Prinzipien, die er auch in seiner politischen Arbeit lebt.

Eine Kandidatur mit persönlichen und beruflichen Wurzeln in Bretten

Morast hebt hervor, dass Bretten ein großes Entwicklungspotenzial habe, welches es zu nutzen gelte. Er möchte als Oberbürgermeister Visionen entwickeln und umsetzen, um Bretten für die Zukunft zu positionieren. Diese Aussagen reflektieren Morasts persönliches Engagement und seine Verbundenheit mit der Stadt.

Zukunftspläne und Schwerpunkte im Fokus der Kandidatur

Nico Morast verfolge als Ziel seiner Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters in Bretten, die Stadt mit Leidenschaft und Engagement voranzubringen und sie als bedeutende Kreisstadt im Landkreis zu etablieren. Für ihn sei das Amt des Oberbürgermeisters „mehr als nur eine Verwaltungsposition“; es ist eine Berufung, der er sich in seinem „besten Alter“ von 38 Jahren stellen möchte. Mit seiner Verbundenheit zu Bretten, untermauert durch seine Geburt und Schulzeit in der Stadt sowie seine frühere Arbeit im Rathaus unter OB Metzger, sieht er großes Entwicklungspotenzial für Bretten.

Morast möchte nach eigenen Angaben frischen Wind und neue Ideen in die Stadt bringen, um langfristig Visionen zu entwickeln und umzusetzen. Obwohl CDU-Mitglied lege er Wert auf eine überparteiliche und unabhängige Führung, die alle Bürger einschließt.

Zu seinen Schwerpunktaufgaben zählen der Ausbau der Wohn- und Lebensqualität, die Aufwertung des Stadtbildes, die Förderung der Wirtschaft und eine umfassende Bürgerbeteiligung. Morast betont die Wichtigkeit, Bretten nach außen hin positiv darzustellen und die Stadt mit anderen Mittelzentren auf Augenhöhe zu bringen.

Ein besonderes Augenmerk legt er auf die Unterstützung benachteiligter Stadtteile und die Vorbereitung auf die Gartenschau 2031, die er als Chance für dynamische Entwicklungen sieht.

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Siehe auch

Wahlkampf in Bretten: Nico Morast stellt sich der OB-Herausforderung

Nachdem am 13. Januar der amtierende Oberbürgermeister von Bretten Martin Wolff überraschend seinen vorzeitigen Ruhestand …

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