Foto: Matthias Kuch (mit Tasche) mit neuem Kindernotarztwagen

Bruchsaler Arzt Dr. Matthias Kuch erhält Staufermedaille für Projekt Kindernotarztwagen

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05.10.20 | Für besondere Verdienste um das Land Baden-Württemberg hat Staatssekretärin Katrin Schütz heute (5. Oktober) die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann verliehene Staufermedaille an Dr. Matthias Kuch aus Bruchsal überreicht.

„Das Gesicht des Kindernotarztwagens.”

„Sie sind in der Region das Gesicht des Kindernotarztwagens. Das außergewöhnliche Einsatzfahrzeug, das von Ihnen initiiert wurde, hat schon vielen Kindern das Leben gerettet. Weit über die Region hinaus gilt es als Vorzeigeprojekt und hat auch in anderen Städten bereits Nachahmer gefunden“, sagte die Staatssekretärin.

Über Matthias Kuch

Matthias Kuch wurde 1958 in Bruchsal geboren. Von 2003 bis 2015 war er leitender Oberarzt der Kinderklinik Karlsruhe. In dieser Zeit initiierte Kuch den Aufbau einer interdisziplinären Kindernotaufnahme und begann zeitgleich zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz und dem Städtischen Klinikum Karlsruhe das sogenannte Kindernotfallfahrzeug ins Leben zu rufen und ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen. Heute ist er einer der ärztlichen Leiter der Kindernotaufnahme am Städtischen Klinikum Karlsruhe.

Die Staufermedaille ist eine besondere persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Mit ihr werden Verdienste um das Gemeinwohl geehrt, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus im Rahmen eines ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.

Als Kinderarzt und Notfallmediziner habe Kuch früh erkannt, dass die Kleinsten in Notsituationen eine ganz spezielle Form der Erstversorgung bräuchten, für die es im Rettungsalltag oft keine Routine gebe, so Katrin Schütz. „Am Anfang war der Kindernotarztwagen nur eine Vision. Doch nach dem Motto ‘Es gibt nichts Gutes, außer man tut es‘, haben Sie alle Hebel in Bewegung gesetzt, um aus dieser Vision Wirklichkeit werden zu lassen“, so Schütz weiter. Im Kreisverband Karlsruhe des Deutschen Roten Kreuzes und im Städtischen Klinikum Karlsruhe habe Kuch schließlich zwei starke Partner für die Umsetzung des Projekts gefunden.

Staatssekretärin Katrin Schütz: „Ihre Vision eines Kindernotarztwagens hat vielen Kindern das Leben gerettet“

Auch sei er der maßgebliche Initiator zum Aufbau einer interdisziplinären Kindernotaufnahme am Städtischen Klinikum Karlsruhe gewesen. „Aus beiden Initiativen sind inzwischen Markenzeichen der Stadt und der gesamten Region geworden“, hob Schütz hervor.

Die Staufermedaille

Darüber hinaus würdigte die Staatssekretärin den großen ehrenamtlichen Einsatz, den Kuch für das Kindernotfallfahrzeug erbringe. „Sie werben nicht nur regelmäßig und mit großem Erfolg um Spenden für das Projekt. In Ihrer Freizeit fahren Sie auch bis heute einen Großteil der Einsätze selbst – auch an Wochenenden und in der Nacht.“ Durch diesen großen ehrenamtlichen Einsatz und seine bleibenden Beiträge in der Kindernotfallhilfe habe sich Matthias Kuch um das Land und seine Menschen verdient gemacht, so Katrin Schütz.

 

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