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Icon-Stadtmagazin WILLI

In den 80ern waren sie legendär. Sie waren jung, wild und irgendwie verrückt. Die Jungs aus Bruchsal coverten was es zu covern gab. Was haben wir aufgesehen zu unseren musikalischen Helden oben auf der Bühne. Die Band „Out of Print“ hat die Region gerockt. Jetzt sind sie zurück! Einfach so! Da kann man aber mal ausflippen!

In den 80ern wart ihr unsere Kultband, wie hat das damals eigentlich mit euch angefangen?

Sie sind zurück: Wir haben „Out of Print“, direkt in der Probenpause erwischt. V.l.n.r.: Christian Kretz, Alex Fies, Michael Bläsi, Georg Fank, Fauch, Torsten Baier, Meinrad Gnielka und Tobias Schmitt.

Unser allererster Auftritt war auf einer Veranstaltung des Ortsjugendrings in Untergrombach im September 1985. Da war Torsten erstmal noch der Mann an den Congas. Zum Sänger wurde er erst später.

Wo seid ihr früher so aufgetreten?
Die Musikszene für Amateurbands war in den Achtzigern anders als heute: Man konnte hier und da sogar noch ein paar Mark (!) verdienen. Es gab seinerzeit fast kein „Venue“, das vor uns sicher war: Fast alle Pfarrsäle und Schulbälle in der Region u.a. Albert-Schweitzer-Realschule, Studentenverbindung Arminia HD, Schwimmbad Musikclub Heidelberg, Traube Durlach, LIT Odenheim, HDB Bruchsal, Holzwurm Huttenheim, KSJ Rockfasching und das Pfingsthockeyturnier der TSG in Bruchsal.

Ich erinnere mich an ein Konzert irgendwo in der Pfalz, bei dem auch die Deutschrocktruppe Jane gastierte und wir als letzte Band irgendwann nach Mitternacht spielen sollten. Durch Zugaben und Umbaupausen zog sich das Event schlussendlich dermaßen in die Länge, dass wir irgendwann wieder abzogen, zwar ohne je gespielt zu haben – dafür aber mit unserer Gage.

Wir sind damals sogar im Grünen Baum in der Württembergerstraße aufgetreten, der unsere Hauskneipe war. Man muss sich hierbei vorstellen: Der gesamte Schankraum hatte etwa Wohnzimmergröße und so ging es natürlich keine halbe Stunde, bis die Polizei auf der Matte stand.

Warum war 1990 dann Schluss?
In der Erinnerung waren es unterschiedliche musikalische Vorlieben und Interessen, die zum Ende der Band führten. Es sind daraus ganz verschiedene neue Formationen hervorgegangen wie die Zap Gang oder Dr. Blech

Jetzt kommt ihr am 30. Juni zurück. Was ist da los?
Wir hatten bereits im Spätjahr 2019 angefangen zu proben um im März 2020 beim Anti-Rassismus-Konzert des Jazzclub Bruchsal für den guten Zweck aufzutreten. Das Konzert war seinerzeit vom Jazzclub in den „Heiligen Hallen“ der Albert-Schweitzer-Schule, also am Ort der achtziger Schulbälle, geplant, auch die Plakate waren bereits gedruckt, als mehr oder weniger plötzlich Covid allem einen Riegel vorschob. Nachdem jetzt wieder Konzerte möglich sind, war schnell die Idee eines Open Airs, übrigens zugunsten des Jazzclubs, am Rohrbacherhof geboren. OOP wird jetzt an Tag 1 eines zweitägigen Festivals auf dem Rohrbacherhof spielen, das der Jazzclub in Kooperation mit dem Rohrbacherhof am 30. Juni und 1. Juli organisiert.

Ihr wisst aber schon, dass ihr hier einige Fans wieder anfixt, die werden mehr von euch wollen als nur einmal.
Aktuell sind keine weiteren OOP-Gigs geplant. Aber schaumermal.

Sind alle alten Bandmitglieder beim Comeback dabei?
Wir treten komplett an. Das war die Voraussetzung, unter der wir zu so einem Konzert bereit waren.

Wer ist das alles?
Torsten „the-one-and-only“ Baier – voc
Tobias Schmitt – b
Georg Fank – b
Michael Bläsi – keys
Alex Fies – dr
Meinrad Gnielka – g
Christian Kretz – g

Und euer Maskottchen „Fauch“, auch dabei?
Selbstverständlich, ohne Fauch geht nichts, der ist Bandmitglied wie alle anderen.

Was werdet ihr zum Besten geben?
Geplant ist ein Streifzug durch unser altes Programm, quasi ein Best of the 80‘s. Steppenwolf, Dire Straits, BAP, 10cc, Rio Reiser, Phil Colins, Status Quo …

Was wollt ihr noch los werden?
Wir hoffen, bei unserem Revival-Gig am 30. Juli auf dem Rohrbacherhof möglichst viele unserer „alten” Fans wiederzusehen (natürlich sind uns auch Nachwuchsfans herzlich willkommen) und freuen uns auf ein entspanntes Open-Air-Konzert bei strahlendem Sommerwetter.

Jazzclub Festival Bruchsal

ABGESAGT WEGEN KRANKHEIT
30. Juni – 1. Juli Rohrbacherhof 3, Bruchsal

30. Juni | Einlass 18 Uhr | Beginn 20 Uhr
Out of Print
Eine Truppe Bruchsaler Musiker bringt das Publikum mit seinen Covers zum Toben. Dazu gnadenlose Showeinlagen bis hin zum Höhepunkt jedes Konzerts: Sweet Transvestite, Time Warp, Titel aus der Rocky Horror Picture Show: Sänger und Frontman Torsten Baier alias Frank’n’Furter, adrenalinbetankt in Strapsen, Corsage und High Heels mal auf der Bühne, mal mitten im Publikum. Eintritt: 10,- Euro Tickets für das 2020 ausgefallene Rock-gegen-Rassismus-Konzert mit OUT OF PRINT behalten ihre Gültigkeit und zählen als Eintrittskarte.

FINDET STATT!

01. Juli | Einlass 18 Uhr | Beginn 20 Uhr
Juliana da Silva & Geovany da Silveira
„Brasileirando“ haben Juliana da Silva und Geovany da Silveira ihr gemeinsames Album genannt. Und unter diesem Motto spielen sie auch ihre Konzerte. „Auf brasilianische Art“. Ihre Songauswahl ist eine ganz persönliche. Lieder ihrer Kindheit und Jugend. Vom Who’s Who der brasilianischen Szene, Baden Powell, Tom Jobim, Djavan, Milton Nascimento, Caetano Veloso. Gilberto Gil. Lebensfreude mit einem Hauch Melancholie. Einfach nur schöne Musik.

Eintritt: 17,- Euro
Onlinereservierung: www.jazzclub-bruchsal.de

Text: Iris Weindel im Gespräch mit OOPler Christian Kretz

Aus RegioMagazin WILLI 06/2022

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