Zehn exzellente Jazzmusiker gemeinsam auf die Bühne zu bringen war kein leichtes Vorhaben angesichts des breitgefächerten Engagements der Bandmitglieder und ihrer eigenen zahlreichen sonstigen Termin-Verpflichtungen. Foto: Martin Stock

Von Nachwuchs bis Spitzenklasse: Jazzfestival bringt Region zum Klingen

Menzingen, 05. Mai 2026 | Das internationale Kraichgau-Jazzfestival ist mit einem Abschlusskonzert in der Mehrzweckhalle Menzingen zu Ende gegangen.

Mit dem Auftritt des United Jazz + Rock Ensemble 2nd Generation fand das diesjährige Kraichgau-Jazzfestival seinen krönenden Abschluss. Zehn exzellente Musiker sorgten mit einem kraftvollen, vielschichtigen Sound für Begeisterung beim Publikum und ließen die Mehrzweckhalle in Menzingen förmlich beben.

Das Ensemble überzeugte insbesondere durch seine markante Bläsersektion mit drei Trompeten, Posaune sowie Alt- und Tenorsaxophon. Ergänzt wurde das Klangbild durch E-Bass, Gitarre, Piano und Synthesizer. Am Schlagzeug führte Florian „Flo“ Dauner, Sohn der Jazzlegende Wolfgang Dauner, als Bandleader durch den Abend.

Kreative Soli und Improvisationen prägten den Abend.

Immer wieder setzten die Musiker mit ausdrucksstarken Soli Akzente, die sie nahtlos in die Stücke einbetteten. Die Improvisationen entwickelten sich organisch aus den Kompositionen heraus und fanden ebenso elegant wieder dorthin zurück. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte Adrien Mears, der mit dem Einsatz eines Didgeridoos ungewöhnliche Klangfarben in das Konzert einbrachte.

Das Festival erstreckte sich über insgesamt sechs Konzerte vom 20. März bis 26. April und bot eine breite stilistische Vielfalt. Neben etablierten Größen erhielten auch Nachwuchsmusiker eine Bühne: Bei einem Konzert in der Kelter in Bahnbrücken präsentierten sich die Jazz Juniors BW unter der Leitung von Peter Lehel einem interessierten Publikum.

Das Festival vereinte internationale Jazzgrößen und junge Talente.

Veranstaltet wurde das Festival von der Musik- und Kunstschule Bruchsal unter der künstlerischen Leitung von Beate und Thomas Biel. Die überregionale Bedeutung der Veranstaltungsreihe zeigt sich auch in der Förderung durch das Kultusministerium Baden-Württemberg.

Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz: Die Konzerte waren größtenteils ausverkauft und stießen auf große Resonanz. Das Konzept, hochkarätige Jazzmusiker in die Region zu holen und gleichzeitig den Nachwuchs zu fördern, habe sich erneut bewährt.

Mit seinem abwechslungsreichen Programm hat das Kraichgau-Jazzfestival einmal mehr gezeigt, dass die Region ein fester Bestandteil der internationalen Jazzszene ist.

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