Bruchsal, 25. Februar 2026 | Am gestrigen Mittwoch warnten die Warn-Apps vor möglicherweise gesundheitsschädlichem Rauch in der Bruchsaler Südstadt (wir berichteten). Hintergrund war der Brand eines E-Fahrzeugs an einer Halle in der Ernst-Blickle-Straße. Die Einsatzkräfte waren von 13:43 Uhr bis 18:11 Uhr vor Ort.
Nach Angaben der Feuerwehr Bruchsal geriet ein Elektrofahrzeug im Bereich des Akkus in Brand. Das Fahrzeug stand unmittelbar an einer Halle. Eine starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar. Unter Atemschutz wurde zunächst eine Riegelstellung zur Halle aufgebaut und das Fahrzeug abgelöscht. Da sich die Akkuzellen wiederholt entzündeten, wurden weitere Kräfte sowie die Umwelt- und Strahlenschutzgruppe nachalarmiert.
Über die Warn-App NINA wurde für den Bereich Bruchsal/Südstadt eine Meldung herausgegeben, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Messfahrzeug der Feuerwehr Bretten führte Schadstoffmessungen durch.
Nachdem der Brand eingedämmt war, wurde das Fahrzeug von der Hallenfassade weggezogen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude konnte verhindert werden.
Im weiteren Verlauf wurde der Akku gezielt gekühlt und kontrolliert reagieren gelassen. Ein Fachbetrieb für Elektromobilität begleitete die Maßnahmen und baute den Akku schließlich aus. Währenddessen wurden fortlaufend Messungen durchgeführt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kamen wechselnde Atemschutztrupps zum Einsatz.
Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor insgesamt vier Stunden und 28 Minuten im Einsatz. Unterstützt wurde sie von Kräften aus den Stadtteilen sowie von Polizei, Rettungsdienst, dem Notdienst Strom und dem Umweltamt. Vor Ort informierte sich auch Ordnungsamtsleiter Oliver Bienek über die Lage.
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