Bruchsal, 23. Februar 2026 | Gleich mehrere Alarme haben die Feuerwehr Bruchsal am Wochenende beschäftigt. Zwischen Samstagabend und Sonntagabend rückten die Einsatzkräfte insgesamt fünfmal aus – in vier Fällen ohne festgestellte Brandursache.
Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr am Samstag, 21. Februar, um 22.14 Uhr. In der Heidelberger Straße hatte ein privater Rauchwarnmelder ausgelöst. Da auf Klingeln und Klopfen zunächst niemand reagierte, verschafften sich die Einsatzkräfte über ein Fenster Zugang zur Wohnung im ersten Obergeschoss. Eine Ursache für den Alarm konnte nicht festgestellt werden. Der Melder wurde deaktiviert und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Nur knapp eine Stunde später, um 23.13 Uhr, folgte der nächste Einsatz in der Speyerer Straße. Dort war in einem Mehrfamilienhaus im Dachgeschoss ein Rauchwarnmelder wahrgenommen worden. Neben der Feuerwehr Bruchsal war auch die Drehleiter aus Bad Schönborn im Einsatz. Vor Ort war kein Alarmton mehr zu hören, eine Kontrolle des leerstehenden Gebäudes blieb ohne Befund.
In der Nacht auf Sonntag, 22. Februar, wurde die Feuerwehr um 2.37 Uhr in die Lußhardtstraße alarmiert. Eine automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Auch hier ergab die Überprüfung keinen ersichtlichen Grund. Die Anlage wurde zurückgestellt und dem Betreiber übergeben. Am Sonntagnachmittag um 16.34 Uhr kam es in derselben Straße erneut zu einem Alarm durch eine Brandmeldeanlage. Wieder blieb die Kontrolle ohne Feststellung.
Jeder Alarm wird ernst genommen
Auch wenn sich die Einsätze am Wochenende überwiegend als Fehlalarme herausstellten, rücken die Einsatzkräfte bei jedem Alarm so aus, als läge ein tatsächlicher Brand vor. Ob privater Rauchwarnmelder oder automatische Brandmeldeanlage – die Feuerwehr kann im Vorfeld nicht einschätzen, ob eine akute Gefahr besteht. Entsprechend erfolgen Anfahrt und Erkundung unter Einsatzbedingungen.
Zum Abschluss des Wochenendes wurde die Feuerwehr am Sonntagabend um 23.09 Uhr in die Langental-Siedlung gerufen. Am Bolzplatz war ein rund 40 Zentimeter starker Baum über die Straße gestürzt und blockierte die Fahrbahn. Mit einer Motorkettensäge entfernten die Einsatzkräfte den Baum, räumten die Straße frei und sicherten die Einsatzstelle ab. Anschließend war die Fahrbahn wieder passierbar.
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