Stutensee, 19. Februar 2026 | Unbekannte Telefonbetrüger haben am Mittwochmittag bei einem 66-Jährigen einen Schaden in Höhe von 60.000 Euro verursacht.
Nach Angaben der Polizei gab sich ein bislang unbekannter Täter gegen 13 Uhr telefonisch als Beamter des Bundeskriminalamts aus. Er erklärte dem Geschädigten, im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen ein Finanzinstitut seien unberechtigte Überweisungen in sechsstelliger Höhe von dessen Konto festgestellt worden.
Um das angeblich überwiesene Geld zurückzuholen, forderte der Anrufer den 66-Jährigen auf, mehrere Überweisungen vorzunehmen. In der Folge überwies der Mann in zwei Transaktionen insgesamt 60.000 Euro auf eine telefonisch übermittelte Kontonummer.
Als die Ehefrau des Geschädigten das Gespräch bemerkte, übernahm sie das Telefonat und beendete es kurz darauf.
Präventionshinweis der Polizei:
Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen sowie bei der Herausgabe persönlicher Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifel sofort auf. Wählen Sie die 110 und schildern Sie den Sachverhalt. Nutzen Sie dabei nicht die Rückruftaste, da Sie sonst unter Umständen wieder bei den Tätern landen. Sprechen Sie nicht über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse und beraten Sie sich mit Familienangehörigen oder vertrauten Personen. Jeder Betrugsversuch sollte zur Anzeige gebracht werden.
Weitere Informationen und Präventionstipps stellt die Polizei unter www.polizei-beratung.de bereit.
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