Symbolbild (Landfunkerarchiv)

Wohnungsbrand in Heidelsheim: Großeinsatz der Feuerwehr

Heidelsheim, 12. März 2026 | Ein Wohnungsbrand in der Zähringer Straße hat am Montagvormittag einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst.

Wie die Feuerwehr Bruchsal mitteilt, wurden die Abteilungen Heidelsheim, Helmsheim, Bruchsal sowie die Führungsgruppe Bruchsal um 9.54 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand – Menschenleben konkret in Gefahr“ in die Zähringer Straße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Brand in einer Erdgeschosswohnung. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Eine Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude aufgehalten hatte, wurde vom Rettungsdienst untersucht und ambulant versorgt.

Die Feuerwehr begann mit zwei Trupps unter Atemschutz und zwei C-Rohren die Brandbekämpfung im Gebäude. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits die gesamte Erdgeschosswohnung erfasst.

Da sich die Flammen über geborstene Fenster bereits in Richtung Dach ausgebreitet hatten, wurden über die Drehleiter weitere Löschmaßnahmen vorgenommen. Zusätzlich kontrollierten Einsatzkräfte den Dachbereich über die Drehleiter und kühlten bereits erwärmte Gebäudeteile.

Über den Notdienst des Energieversorgers wurden während des Einsatzes die Strom- und Gaszufuhr zum Gebäude unterbrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung gab die Integrierte Leitstelle Karlsruhe über die Warn-App NINA eine Warnung an die Bevölkerung heraus, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nachdem der Brand weitestgehend gelöscht war, konnte später Entwarnung gegeben werden.

Bei den Nachlöscharbeiten mussten mehrere Trupps unter Atemschutz Zwischendecken öffnen und die Böden im Geschoss über der Brandwohnung mit einer Wärmebildkamera kontrollieren. Aufgrund der starken Brandausbreitung zogen sich diese Maßnahmen über längere Zeit hin.

Abschließend wurde das Gebäude mit einem Überdrucklüfter belüftet und mit Messgeräten kontrolliert. Nach aktuellem Stand ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar.

Die Brandursache sowie die Höhe des entstandenen Schadens sind noch nicht bekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Martin Schleicher mit rund 45 Einsatzkräften bis 13.39 Uhr im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren auch Polizei, Rettungsdienst sowie die Notdienste für Gas, Wasser und Strom vor Ort.

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