Karlsruhe / Enzkreis / Heilbronn, 12. März 2026 | Ermittler haben am frühen Donnerstagmorgen mehrere Wohnungen in der Region durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer gemeinsamen Mitteilung erklären, durchsuchten Beamte des Polizeipräsidiums Karlsruhe sowie des Landeskriminalamts Baden-Württemberg insgesamt 19 Wohnungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie in den Landkreisen Enzkreis und Heilbronn.
Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Nach derzeitigem Stand sollen die Beschuldigten eine rechtsextremistische Gruppierung gebildet haben. In gemeinsamen Gruppenchats hätten sie sich gegenseitig in ihrer rechtsextremen Weltanschauung bestärkt und dabei das Ziel verfolgt, Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund zu begehen.
Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher. Dazu zählen unter anderem Smartphones, Computer sowie elektronische Speichermedien. Darüber hinaus wurden auch Stich- und Schlagwaffen beschlagnahmt.
Die Ermittlungen der Behörden dauern derzeit an.
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