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WILLI-Reportage | Der Weg zur Nachhaltigkeit

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Umweltbewusstes Verhalten muss nicht kompliziert sein. Selbst kleine Dinge können Großes bewirken. Wie vermeidet man Mikroplastik und was hat die gute alte Kernseife mit Nachhaltigkeit zu tun?

Plastikstücke, die kleiner als fünf Millimeter sind, werden als Mikroplastik bezeichnet. Es gibt zwei unterschiedliche Arten: das Primäre und das Sekundäre. Ersteres sind sogenannte Kunststoffpellets, die von der Industrie für verschiedene Zwecke genutzt werden – von Verpackungen, über Flüssigseifen bis hin zu Kosmetikartikeln. Das sekundäre Mikroplastik entsteht, wenn größere Plastikteile – wie zum Beispiel Tüten – verwittern.

Auch Reifenabrieb oder kleine Fasern von synthetischen Kleidungsstücken gehören dazu. Aber egal ob primär oder sekundär: Mikroplastik lässt sich nicht mehr aus der Umwelt entfernen. Derzeit können Klärwerke die kleinen Partikel nämlich nicht ausreichend aus dem Abwasser herausfiltern.

Mikroplastik – ein großes Problem

Das Mikroplastik aus den Haushalten gelangt ungehindert in Umwelt und Gewässer. Kleinste Mikroplastikteilchen können laut einer Studie sogar über die Luft transportiert und anschließend durch Schnee wieder freigegeben werden.

Mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten, im Alltag weniger Plastik zu verwenden – ganz unkompliziert und ohne auf etwas verzichten zu müssen. Zum Beispiel feste Seifenstücke: Diese schäumen und duften genauso gut wie Flüssigseife, reduzieren den Plastikverbrauch jedoch immens. Auch verpackungsfreie Spülmaschinentabs und naturzertifizierte Kosmetik sind weitestgehend mikroplastikfrei.

Nachhaltigkeit ohne Stress – 7 Tipps (zum Vergrößern bitte anklicken)

Durch eigene Bio-Marken von Discountern und Drogeriemärkten sind diese Alternativen mittlerweile auch geldbeutelfreundlich. Die sogenannte Zero Waste Community verrät auf diversen Internetseiten Tipps und Tricks zum Plastiksparen. Auch verpackungsfreie Supermärkte boomen und sind vielerorts zu finden. Und man kann Kosmetik oder Drogerieartikel auch mit einfachen Mitteln schnell selbst herstellen.

Schon unsere Großmütter wussten die Kernseife zu schätzen. Sie ist in der Regel frei von überschüssigem Fett und Zusatzstoffen und dadurch auch sehr nachhaltig. Besonders Allergiker wissen das zu schätzen. Zudem wirkt sie antiseptisch und kann unter anderem für die Hand-und Fußpflege eingesetzt werden. Zusammen mit etwas Natron und Wasser lässt sich Kernseife zu einem hausgemachten Geschirrspülmittel verarbeiten.

Und sie bildet die perfekte Basis für eigene Seifenkreationen. Eine nachhaltige und spaßige Beschäftigung – probieren Sie es selbst aus!

 

Aus RegioMagazin WILLI 02/2022

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