WILLI-Reportage | Marder auf dem Dachboden – Tierfreundliche Tipps

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Da Marder intelligent sind, merken sie meist schnell, dass von Geräuschen und extra ausgelegten Anti-Marder Gerüchen keine Gefahr ausgeht. Daher könnten diese Maßnahmen teilweise nur vorübergehend helfen. Am effektivsten ist es, wenn man den Tieren den Zugang zum Haus erschwert. Hier finden Sie Tipps für verschiedene Situationen.

WISSENSWERT!

Diese Gerüche mögen Marder nicht:

CHILIPULVER kann an Stellen ausgestreut werden, an denen Exkremente gefunden werden. Blätter und Triebe von KAMPFER können im Garten verteilt werden. Mit Hilfe einer Sprühflasche kann der Gartenboden mit ESSIG benetzt werden. Ätherische Öle wie TEEBAUMÖL oder ZITRUSDÜFTE mögen Marder nicht ebenso der Duft von WC-STEINEN, MOTTENKUGELN, MENSCHEN-, KATZEN- und HUNDEHAAREN.

5 Tipps gegen Marder im Dach

1. Aufstiegsmöglichkeiten entfernen

Steinmarder sind ausgezeichnete Kletterer. Fassadenbegrünungen, Pflanzengitter, Bäume und Holzverkleidungen dienen den Tieren als bequeme Leiter in den oberen Stock. Sie können entfernt oder etwa durch Metallschellen oder Platten, die den Mardern keinen Halt bieten, blockiert werden.

2. Schlupflöcher finden und verschließen

Marder passen durch erstaunlich kleine Lücken – schon ein Loch von zehn Zentimetern Durchmesser ist ausreichend. Um den Einstiegsort des wilden Gastes zu finden, können Sie Mehl auf dem Dachboden verstreuen. Die Fußspuren offenbaren sein Schlupfloch, das nach Bedarf mit Brettern, Putz oder anderen Baumaterialien verschlossen werden kann. Dabei muss sichergestellt sein, dass sich das Tier nicht im Haus befindet.

3. Dachisolierung schützen

Um zu verhindern, dass sich Marder an Dämmmaterial zu schaffen machen, ist eine Abdeckung der Isolierung ratsam. Das geht zum Beispiel ganz einfach mit Gipskartonplatten.

4. Unangenehmen Gerüchen vorbeugen

Kotspuren und Speisereste möglichst regelmäßig entfernen, bevor Gerüche entstehen, denn diese können andere Marder anlocken. Wasserdichte Auflagen wie Abdeck oder Plastikplanen sowie alte Zeltplanen schützen den Boden des Dachbodens vor Urin und Kot.

5. Regelmäßige Kontrollen

Kontrollieren Sie den Dachboden in regelmäßigen Abständen, damit sich Verunreinigungen nicht anhäufen. Meist bleiben Marder aber nicht dauerhaft bei Ihnen zu Gast, sondern nur immer mal wieder für eine Nacht.

Aus RegioMagazin WILLI 10/2024

 

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