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Region | Corona – Was Sie über das Virus wissen müssen

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26.02.2020 | SARS-CoV-2 – hinter diesem Namen versteckt sich das neuartige Corona-Virus, das weltweit für Aufruhr sorgt. In diesem Artikel möchten wir Ihnen allgemeine Informationen über das Virus präsentieren, damit Sie über dessen Auswirkungen Bescheid wissen.

Steigende Krankheitsfälle, eine schnelle globale Ausbreitung und zahlreiche Todesfälle – so wird der Virus in vielen Medien präsentiert und versetzt so die Bevölkerung in Ungewissheit. Doch wie gefährlich ist das Virus wirklich und welche Gefahr besteht wirklich für die Bürger in Deutschland und in unserer Region?

Welche Gefahr geht vom Corona-Virus aus?

Weltweit wurden bislang 81.245 Fälle von Corona-Erkrankungen gemeldet, davon sind 2.770 Patienten verstorben. In Deutschland sind bislang nur 18 laborbestätigte Krankheitsfälle bekannt (Stand 26.02.). Allerdings sei in Deutschland laut Aussage des Robert Koch Instituts mit einer weiteren Ausbreitung der Krankheit und steigenden Krankheitszahlen zu rechnen.

Oftmals wird das Virus mit der bekannten saisonalen Grippe verglichen, da die Krankheitsbilder und Symptome ähnlich sind. Virologe Alexander Kekulé von der Universität Halle warnt allerdings vor diesem Vergleich und der damit einhergehenden Verharmlosung des Virus. Die Symptome seien zwar ähnlich, allerdings sei die Sterblichkeitsrate durch Erkrankungen mit dem Corona-Virus um einiges höher als bei der üblichen Grippe. Mit einem Wert von 0,1% liegt die Fallsterblichkeit der Grippe deutlich unter dem geschätzten Wert des Corona-Virus von 0,5 bis 1%.

Ist jeder gleichermaßen gefährdet?

Muss sich nun jeder Bürger aufgrund der erhöhten Sterblichkeitsrate des Virus sorgen machen? Nein, es besteht kein Grund zur Panik in der allgemeinen Bevölkerung.

Todesfälle durch das Corona-Virus wurden bislang hauptsächlich bei älteren und chronisch kranken Patienten gemeldet. Wer an schweren Vorerkrankungen wie Krebs oder Herz- und Immunerkrankungen leidet, ist durch das Virus stärker gefährdet. Gesunde Menschen haben zumeist nichts zu befürchten. Oftmals bleibt eine Erkrankung mit dem Corona-Virus bei gutem Verlauf aufgrund der unspezifischen, grippeähnlichen Symptome sogar unbemerkt.

Welches Verhalten ist angebracht?

Zur Vorbeugung von Erkrankungen sollten die auch bei Grippe geltenden Hygienemaßnahmen befolgt werden. So ist eine gründliche Handhygiene und die Einhaltung der üblichen „Hust- und Niesetikette“ zu beachten. Zudem sollte zu Erkrankten Personen ein Abstand von ca. 1 bis 2 m eingehalten werden. Das Tragen einer Atemschutzmaske zur Vorbeugung einer Ansteckung ist ebenfalls wenig hilfreich. Organisatoren öffentlicher Veranstaltungen sollten besonders auf Hygiene und die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen achten.

Wichtig ist auch, dass nicht alle Symptome wie Husten oder Niesen gleich mit dem Corona-Virus in Verbindung gebracht werden. Bestehen dennoch Zweifel, sollte man sich telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzten und alles Weitere mit ihm besprechen.

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