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Zwei Polizeibeamte bei LKW-Karambolage auf A5 verletzt. UPDATE: Drastische Strafen für Gaffer

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1.12.23 | Am frühen Freitagmorgen kam es auf der A5 bei Bruchsal zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Polizeibeamte während der Unfallaufnahme verletzt wurden. Ein Sattelzug hatte eine bestehende Unfallstelle übersehen und zwei LKWs zusammengeschoben, wodurch insgesamt fünf Personen verletzt wurden.

Unfall bei Schneefall

Auf der A5 in Richtung Karlsruhe ereignete sich gegen 4:39 Uhr ein Auffahrunfall. Ein LKW-Fahrer, der auf die Autobahn auffahren wollte, übersah einen anderen Lastwagen, was zu einem ersten Zusammenstoß führte. Eine Person erlitt dabei leichte Verletzungen.

Dramatische zweite Kollision

Während der Unfallaufnahme durch die Polizei kam es zu einem weiteren Zwischenfall. Ein dritter Sattelzug übersah die Unfallstelle und schob die bereits verunfallten LKWs zusammen. Bei diesem Unfall wurden vier Personen verletzt, darunter zwei Polizeibeamte, die gerade mit der Unfallaufnahme beschäftigt waren. Die genauen Umstände und ob der starke Schneefall eine Rolle spielte, werden noch untersucht.

Das Trümmerfeld erstreckte sich über alle Fahrspuren, wodurch die A5 in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt wurde. Der Verkehr wird seitdem am Rasthof Bruchsal umgeleitet. Wie lange die Sperrung anhalten wird, ist momentan noch ungewiss.

61 Verstöße wegen Rettungsgassenverstößen und Gaffens

Bei diesem Verkehrsunfall überwachten Beamte der Verkehrspolizei Karlsruhe die Einhaltung einer Rettungsgasse. Mit einem entsprechenden Videofahrzeug dokumentierten die Beamten gegen 12.00 Uhr auf einer Staulänge von acht Kilometern insgesamt 61 Verstöße. Hierbei handelte es sich um sechs Pkw sowie 55 Lkw.

Drei Lkw behinderten gar die Einsatzfahrzeuge. Auf alle Personen kommt ein Bußgeld, zwei Punkte sowie ein Fahrverbot zu.

Erschwerte Rettungsbedingungen

Die Anfahrt der Rettungskräfte wurde durch eine fehlende Rettungsgasse erschwert. Zudem behinderten Gaffer die Einsatzkräfte, die von der Polizei kontrolliert wurden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz, während die Polizei mit den Ermittlungen begann.

Die Situation vor Ort bleibt weiterhin angespannt. Die Behörden appellieren an Autofahrer, Rettungsgassen zu bilden und die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

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