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Bruchsal Stadtkirche | Spuren der Verwüstung

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 Filmbeitrag | Bruchsals Stadtkirche 75 Jahre nach dem Bombenangriff

27.2.2020 | Am 1. März 1945 wurden nicht nur große Teile der Bruchsaler Innenstadt von den Flammen alliierter Brandbomben verschlungen. Auch die Stadtkirche „Unsere Liebe Frau“ wurde ein Opfer des Feuers. Von der Kirche, deren Spuren weit in das 11. Jahrhundert zurückreichen, blieben nach dem Inferno nur die Grundmauern stehen. Fertiggestellt wurde der Wiederaufbau der Stadtkirche 1958 mit der Rekonstruktion des Zwiebelturms nach dem barocken Original. Für Oberbürgermeister Franz Bläsi hatte Bruchsal „sein Herz wiederbekommen“.

Wo wir heute noch Spuren ihrer langen Geschichte in der Stadtkirche finden, davon berichtete uns Dr. Benedikt Ritzler, seit 5 Jahren Pfarrer in der Pfarrgemeinde „Unsere Liebe Frau“.

Denn auch wenn die Kirche von außen als historisches Gebäude erscheint, so ist der Innenraum aus der Nachkriegszeit einfach gehalten. Nur den Altarraum rekonstruierte man nach seinem gotischen Vorbild. Dort befindet sich auch die Patronin der Stadtkirche, die Marienfigur aus dem Mittelalter. Über Jahrhunderte überblickte sie am Außenchor den Marktplatz. Heute steht dort eine detailgetreue Kopie, um das Original vor Wind und Wetter zu schützen.

Im Eingang sind die restaurierten Abschlusssteine des gotischen Kirchengewölbes ausgestellt. Reich verziert geben sie heute noch Auskunft über die Bauherren und Sponsoren der Kirche. Aus den Trümmern konnten auch die originalen Zeiger der Turmuhr gerettet werden. Heute sind sie im nahegelegenen Pfarrhaus zu sehen, wo sie die Uhrzeit anzeigen, bei welcher sie am 1. März 1945 für immer stehen blieben.

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