Neues aus dem römischen Heidelberg – die Grabungen 2024 im Kastellbad und Gräberfeld von HD-Neuenheim
Dienstag, 24.2.2026 20:45
Mit rund 1.400 Brand- und Körperbestattungen ist das römische Gräberfeld von Heidelberg-Neuenheim das größte, das bislang in Baden-Württemberg entdeckt wurde. In den Jahren 1951 bis 1969 wurde es bereits flächig untersucht. Anlässlich eines Neubaus des deutschen Krebsforschungszentrums wurde die Stelle mit der dichtesten Gräberbelegung im Herbst 2024 erneut in den Blick genommen: Die archäologische Nachuntersuchung ergab weitere Brand- und Körperbestattungen aus dem 1.-3. Jahrhundert n. Chr. Sie bieten Anlass, die vielfältigen Aussagen der Gräber zu Demographie und Bestattungssitten dieser Zeit in den Blick zu nehmen.
Gleichzeitig fand im Herbst 2024 knapp 300 m entfernt eine zweite Rettungsgrabung an dem römischen Kastellbad von Heidelberg statt. Obwohl die Ruine mehrfach geplündert und überprägt wurde, beeindrucken die Mächtigkeit und Bauqualität ihrer Fundamente! Umbauphasen und wiederverwendeten Militärziegel lassen die bewegte Baugeschichte des Gebäudes erkennen.
Sarah Roth M.A., Fachreferentin für Provinzialrömische Archäologie beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Dienstsitz Karlsruhe, stellt das römische Heidelberg vor uns gibt Einblick in die neusten Rettungsgrabungen.
Referentin: Sarah Roth M.A., Landesdenkmalamt, Dienstsitz Karlsruhe
Alte Kelter, Obere Str. 11, Ubstadt-Weiher
24.2.2026, 19:45 Uhr
Eintritt 4 €, Schüler und Studenten 2 €
Der Vortrag findet nicht mehr im kathol. Pfarrzentrum statt, sondern in der Alten Kelter, Ubstadt, Obere Str. 11
Bildunterschrift: Bestattung aus dem Heidelberger Gräberfeld
Bildrechte: Landesdenkmalamt BW/ Sarah Roth
Landfunker RegioNews Regioportal für News, Videos & Termine aus Bruchsal, Bretten, Karlsruher Norden