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WIE WAR’S? – SO WAR’S! | KraichgauTV macht den Moritz

Bereit 13 x geteilt!

20.8.2021 | Bestimmt kennen Sie Moritz! Wenn Sie in Bruchsal und Stadtteilen unterwegs sind, parken die blauen Motorroller meist an gleichen Plätzen rechts und links der Hauptstraßen. Und nicht wenige Bruchsalerinnen und Bruchsaler sehen den E-Flitzer mehr stehen als fahren und vermuten im elektrischen Mietroller der Stadtwerke Bruchsal mehr ein Steh- denn ein Fahrzeug.

UPDATE: Jetzt unseren Betriebsausflug auch im Film anschauen:

Ob es am Fahrpreis liegt, der komplexen Abwicklung oder ob es anderen Gründe hat, wer weiß es? Der arme Moritz hat es bislang wohl nicht ganz zu der Akzeptanz geschafft, die man sich von Seite der Stadtwerke wünschte.

»Do the Moritz!«

Und er fährt doch. KraichgauTV machts möglich.

Wie man dem stehenden Roller mehr auf die Sprünge helfen könnte, hatten die Marketing-Leute von egghead Medien vor Jahren schon einmal vorgeschlagen. Eine ganze Reihe von Ideen konnte man da im Stadtmagazin WILLI nachlesen. Eine davon: DIE HEIMAT ERFAHREN! Mit dem flotten Kerlchen einen Ausflug in die Region starten um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, besser kleinen Gruppen, denn allein. Ideal für touristische Tagesausflüge oder gleich als Betriebsausflug mit Regio-Touch. Warum sollten die Unternehmen der Region nicht auch den blauen Flitzer unterstützen, wenn man ihnen ein gutes Angebot macht?

Am Anfang erst mal üben! Abbocken, schieben, losfahren.

We did it!

Mit neun Rollern zum Betriebsausflug

Und Heureka, das klappte dann auch tatsächlich! Wir buchten die Moritze für den Betriebsausflug von KraichgauTV und egghead Medien und der flotte Moritz zog einen ganzen Tag lang seine Spur in neunfacher Aufmerksamkeit durch Bruchsal und viele Kraichgauorte. Und immer positiv. Zahlreiche Straßenfeger und Autofahrer grüßten die blaue Kolonne winkend und innehaltend. Heute kam Schwung ins Rollerleben. Für uns war die Ausfahrt ein Riesenspaß und der Tag wurde zu einem gemeinsamen Erlebnis, nebenbei auch noch coronakonform.

Tolle Vorbereitung durch die Stadtwerke

Zum Auftakt wurde natürlich nichts dem Zufall überlassen. Start am Parkplatz Sasch, die Roller starbereit.

Eine fachmännische Einweisung schaffte erstmal Sicherheit, um mit dem Gefährt vertraut zu werden. Ungeübte sollten vor der Fahrt erstmal im „Schonraum“ ein paar Runden drehen. Einordnen, Umschauen, Blinken, Bremsen wurde in Grundzügen vermittelt. Und auch die Besonderheiten, wie man in einer Kolonne fährt sollte man beherzigen, wenn man sich auf der Landstraße bewegt.

Sebastian Heilemann und Jessica Wettstein von den Stadtwerken begrüßten uns am Startplatz beim Sasch und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Helm, Haarnetz, Kofferbox, alles funktioniert. Nach erfolgreicher Anmeldung mit der App hatte Sebastian die Gruppe von nun an „auf dem Schirm“! Er wusste, wo wir fahren oder stehen, wie der Ladezustand der Batterien ist. Hätten wir eine Panne gehabt, er hätte uns geholfen. Vorweg: alles hat super geklappt! Senkjuh Mister Heilemann, heute war Ihr Name Programm.

Unsere Tagestour.

Nach 71 km war der »Tank« noch fast halb voll.

Mit einer Routen-App hatten wir Ausflügler zuvor die Ziele festgelegt. Es ging durch Wald (verfranzt) und Flur über Heidelsheim, Minze, Baustellendorf (!) Gochsheim, Flehingen nach Kürnbach. Große Pause und Mittagessen auf dem schön gelegenen Adventuregolfpark. Und wieder zurück über Gondelsheim mit Einkehr zum Eis essen. Über 70 Kilometer (inklusive Verfranzer) schöne Landschaft, winkende Menschen und sehenswerte Dörfer. Alle Akkus noch immer halb voll, bis auf einen, den die Stadtwerkler beim Zwischenstopp auf dem Schirm hatten und uns informierten. Nämlich der, auf dem zwei Personen saßen. Aber kein Problem, Rollerwechsel für die Rückfahrt und das doppelte Lottchen tauschte einfach seinen Roller mit einem Roller mit dem besten Ladezustand.

 

We Did it

Up and away durch den »Kraichgau-Nationalpark«

Die Flotte

Unsere Moppeds Insgesamt neun Moritze waren am Start

Akku randvoll

Startbereit Randvolle Akkus

The friendly Moritz-Instructors

Our Friendly Moritz-Instructors
Jessica Wettstein und Sebastian Heilemann

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Vor dem Start Training first - sicher ist sicher
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Gebremste Euphorie. 1. Stau in der Kaiserstraße.
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Neun blaue Moppeds! Wir fallen auf.
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Up and away durch den Kraichgau-Nationalpark
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Alles im Griff. Bilder werden aus der Hüfte geschossen.
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Erster Stopp. KTV-Moderator Bernard bekommt unverhofft Besuch.
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Kraichgau Cruising. Die Moritze schnurren.
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Schlossbesuch im Baustellendorf Gochsheim
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Die glorreichen Elf auf neun fliegenden Kisten

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Baustellendorf Gochsheim. Freundlicher Empfang der Straßenbaujungs.

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Spontaner Stopp in Flehingen. Unerwartetes wird gleich mal aus der Nähe begutachtet

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Stimmt die Richtung? Wer die Heimat erfahren will, darf auch mal falsch abbiegen.

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Moderne eRitter. Ohne Pferd unterwegs, aber immer mit Schild.

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Am Ziel. Erstmal schön einparken.

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Mahlzeit! Gemütliche Mittagspause im Adventuregolfpark in Kürnbach.

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Kleiner Ort. Großes Unternehmen.
Dieses Gebäude in Oberderdingen ist ein Foto wert.

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Verfranzt. Mal wieder falsch auf der Strecke = kleines Abenteuer 😉

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Eispause in Gondelsheim. Fahren ist toll. Pause machen auch.

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Endspurt. Am Abend nochmal die letzten Kurven vor dem Schloss

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Fahrradstadt Bruchsal Aufpassen ist angesagt.

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Ein sympathischer Botschafter für E-Mobilität

Wo immer wir auftauchten gabs Aufmerksamkeit, gepaart mit Neugierde und Interesse. Wer wir seien, was wir machen und wo es das gibt, woher wir kommen.  „Mir sinn`s, KraichgauTV Fernsehen aus Brusl un mache en Ausflug“.

Die ganze Flotte gab eben deutlich „mehr her“ als der einzelne Roller. Oder anders gesagt, einsam umherstehende Roller bieten nicht den Ansporn wie zehn vorbeiflitzende Moritze mit winkenden Ausflüglern. Pars pro toto at its best.

Nach acht Stunden Übung, Fahrt, Pausen, Einkehr, Fun, Verfranzer, Eis, der Abschluss am Ausgangsort Sasch. 100 Meter von der Pizzeria, wo wir uns den Abschluss gönnten. Obwohl wir uns nicht anstrengen mussten, was es am Ende doch anspruchsvoll.

Fahrradstadt Bruchsal! Aufpassen ist angesagt, zumal der Radfahrer ohne langsam zu machen durchrauschte.

Unsere Empfehlung:

Do the Moritz! Raus in die Landschaft und Spaß haben in der Gruppe.

Wer einen Riesenspaß haben will, sucht sich ein Ausflugsziel und plant eine Route auf möglichst wenig befahrenen Strecken in der Umgebung (ca. 50 Km Entfernung). Er nimmt einen erfahrenen Roller-Dompteur mit und macht vor Antritt der Fahrt eine Einweisung, besser ein, zwei Stunden im „Schonraum“ fahren und praktisch üben. Am besten derjenige fährt mit und voraus und zeigt den Nachfolgenden, wie man sich im Straßenverkehr verhält, um nicht sich oder andere zu gefährden. Vorsicht vor Übermut, wenn man nach den ersten Metern meint, man könne schon alles.

Unsere heutige Erfahrung lässt vermuten, dass solch ein Mobilitätsangebot auf einer anderen Ebene ganz neue Möglichkeiten eröffnet und sich als Alternative zu den klassischen Ausflügen etablieren könnte. Neben dem Betriebsausflug könnte auch die „Heimat-erfahren-Tour“ zu sehenswerten Orten in der Region führen.

Dann ginge es zum Beispiel mit der Fähre locker übern Rhein und in den Rheinebenen fährt es sich erholsam zurück. Für Pausen mit Vesper hats genügend  Platz im Kofferraum. Und wer mal in einer Gruppe zu Minigolf, Ausflugsrestaurant, zu KSC oder Hoffenheim fahren will, hat schon vorher viel Spaß und parkt immer weit vorne!

Die Fahrt zum Eppinger Kartoffelfest wird zum Spaß von Anfang an und jede Ankunft bei jedem Fest führt unweigerlich zu hohen Sympathiewerten, sodass  immer mal ein Freibier rausspringen könnte. Wir haben bemerkt, dass unsere Kenntnis der eigenen Heimat manchmal schon in 20 Kilometern endet und schon deshalb die Idee „Heimat erfahren“  eine Fahrt wert ist.

Am besten in guter Gesellschaft. Die Grenze für neue Ideen setzt also nur der Akku.

p.s. Dieser Beitrag wurde nicht von den Stadtwerken gesponsert. Wir haben die Roller regulär gemietet.

 

 

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EIN KOMMENTAR

  1. Eigentlich eine gute Idee, der MORITZ“.
    Aber Brusl ist keine Großstadt, so ist der Bedarf vermutlich überschaubar.
    Daneben ist das Klientel der „Mieter“ offenbar nicht sehr dieszipiniert. Die „Moritzes“ stehen überall wo sie nicht hingehören…belegen Pkw-Parkplätze, stehen quer auf Rad/Gehwegen …!
    Fazit: Es gibt noch viel zu tun.
    MfG

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