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Ohne Lenkrad in Bad Schönborn unterwegs: KraichgauTV in Danger!

BAD SCHÖNBORN, 2026 | Die Gemeinde Bad Schönborn ist Teil des EU-Projekts GINEVRA, das die Einführung autonomer Technologien erforscht – begleitet unter anderem vom KIT. Auch KraichgauTV wollte es genauer wissen – und stieg ein. Die Probefahrt: ruhig, kontrolliert, fast unspektakulär. Und genau darin liegt vielleicht die eigentliche Überraschung. Kein abruptes Bremsen, kein Zögern. Nur Bewegung – präzise gesteuert von Algorithmen.

Ein Parkplatz am Rand von Bad Schönborn. Keine Hektik, kein Verkehr – und doch liegt etwas in der Luft, das nach Zukunft riecht. Ein unscheinbares Fahrzeug rollt lautlos an, hält, öffnet seine Türen. Niemand sitzt am Steuer.


Hier, in der Bäder-Gemeinde mit vielen Kurgästen wird ein großes europäisches Experiment sichtbar. Das Projekt GINEVRA, gefördert durch den European Regional Development Fund, vereint Partner aus sieben Ländern – von Deutschland bis Ungarn. Mittendrin: Bad Schönborn, die einzige deutsche Kommune im Verbund.

Drei Jahre lang – von März 2023 bis Februar 2026 – arbeiten Kommunen, Institute und Forschungseinrichtungen daran, eine zentrale Frage zu klären, so Hauptamtsleiterein Eileen Gatzke. Wie lässt sich innovative Technologie verantwortungsvoll in den Alltag integrieren? Die Antwort suchen sie nicht im Labor, sondern im echten Leben.

Irgendwie surreal

Auf dem Versuchsgelände zeigt sich, was das konkret bedeutet. Ein autonom fahrendes Fahrzeug zieht ruhig seine Bahnen. Sensoren tasten die Umgebung ab, Software trifft Entscheidungen. Für Besucher wirkt es beinahe surreal – ein Auto, das denkt, reagiert, fährt.

Das KIT begleitet die Studie wissenschaftlich. Im Fokus steht dabei nicht nur die Technik selbst, sondern vor allem der Mensch: Wie reagieren Bürgerinnen und Bürger auf diese neue Form der Mobilität? Vertrauen sie der Maschine? Fühlen sie sich sicher?

Während draußen der Alltag weitergeht, zeigt sich hier ein mögliches Morgen: Mobilität neu gedacht – leiser, vernetzter, autonomer.

Das Projekt GINEVRA umfasst elf Partner und ein Gesamtvolumen von rund 2,5 Millionen Euro, davon etwa 2 Millionen Euro aus EU-Fördermitteln. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig als Grundlage für international nutzbare Richtlinien dienen.

MEHR ZUM PROJEKT GINEVRA: Webseite Bad Schönborn

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